Foto: QuoteInspector.com

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30.12.2020 Von Die Harke

Wie man die richtigen ETFs findet

ETFs sind so etwas wie der Newcomer in der Finanzszene – auch wenn das an sich komplett falsch ist. Denn sie sind bereits seit Jahrzehnten im Umlauf, bekommen aber nun endlich die Aufmerksamkeit, die sie verdienen. Denn wer klug in sie investiert – und das über Jahre hinweg – kann so mit wenig Aufwand viel für die Rente beiseite legen und dadurch später weniger Sorgen bekommen. Wie aber findet man die richtigen ETFs? Hier ein kleiner Überblick über die besten Tipps und Tricks, mit einem weiteren Blick auf andere Handelsplattformen, um die eigenen Anlagen so weit wie möglich aufteilen zu können. Denn eine gute Diversifikation ist das A und O einer klugen Finanzstrategie.

Level der Vermögenswerte

Um als sinnige und vor allem sicheren Anlagemöglichkeit zu gelten, sollte ein ETF über ein Mindestvermögen verfügen. Zwar gibt es hier unterschiedliche Meinungen darüber, welchen Schwellenwert man nehmen sollte, aber in der jüngeren Vergangenheit hat sich ein Wert von etwa 10 Millionen Euro als souverän erwiesen. Ein ETF mit einem Vermögen unterhalb dieser Schwelle dürfte ein begrenztes Anlegerinteresse haben. Wie bei einer Aktie führt ein begrenztes Anlegerinteresse zu geringer Liquidität und weiten Spreads. Und dadurch zu eventuell riesigen Schwankungen, was eher kontraproduktiv ist.

Handelsaktivität

Ein Anleger muss prüfen, ob der in Betracht gezogene ETF täglich in ausreichendem Umfang gehandelt wird. Das Handelsvolumen der beliebtesten ETFs beläuft sich täglich auf Millionen von Aktien; andererseits werden einige ETFs kaum gehandelt. Das Handelsvolumen ist ein guter Indikator für die Liquidität. Im Allgemeinen gilt: Je höher das Handelsvolumen eines ETFs ist, desto liquider dürfte er sein und desto enger ist die Spanne. Dies sind besonders wichtige Überlegungen, wenn es an der Zeit ist, die Investitionen zu beenden.

Zugrunde liegender Index oder Vermögenswert

Berücksichtigen Sie den zugrunde liegenden Index oder die zugrunde liegende Anlageklasse, auf dem/der der ETF basiert. Unter dem Gesichtspunkt der Diversifizierung kann es unter Umständen besser sein, in einen ETF zu investieren, der auf einem breiten, weit verbreiteten Index basiert, der zu sehr als Nischenprodukt betrachtet wird.

Da wir schon von Indizes sprechen – dies ist ein weiteres der spannenden Handelsinstrumente, um zu investieren und gleichzeitig das eigene Portfolio noch weiter zu diversifizieren. Mit Blick auf unseren Wirtschaftskalender findet man stets leicht heraus, wann welche Indexe welche Zahlen veröffentlichen – so kann man mit einem Vorteil traden. Handeln Sie mit Indizes basierend auf dem Währungsrechner auf unserer Seite, um die Beträge zu berechnen, die für Ihren Handelsprozess wesentlich sind.

Fazit

Letztendlich müssen Anleger, die sich für eine vielschichtige Investitionsstruktur 3 Fragen stellen: Welches Engagement haben die gewünschten ETFs? Wie nachhaltig ist der Handel mit Indizes? Und warum ist die fundamentale Analyse ein so wichtiges Mittel, um marktrelevante Informationen für die eigenen Finanzentscheidungen zu fällen? Bewerten Sie die Differenzen, um zu sehen, wie gut die jeweiligen Finanzinstrumente das beabsichtigte Exposure liefert. Und achten Sie auf höhere Volumen und engere Spreads als Hinweis auf Liquidität und leichten Zugang. Und mit viel Zeit und noch mehr Geduld kann man mit ETFs und anderen Arten der Finanzanlage wirklich Einiges auf die Beine stellen.

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Erstellt:
30. Dezember 2020, 09:55 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 39sec

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