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Die Azubis nach getaner Arbeit auf dem Hof Grimmelmann in Riethausen. Foto: Suling

Die Azubis nach getaner Arbeit auf dem Hof Grimmelmann in Riethausen. Foto: Suling

Riethausen 29.11.2019 Von Die Harke

Wie man ein Qualitätslebensmittel erzeugt

Melkwettbewerb der Landwirtschaftskammer Niedersachsen

Vormelken, die Milch prüfen, das Melkgeschirr anlegen, das Euter desinfizieren: Bei insgesamt drei Melkwettbewerben zeigten die landwirtschaftlichen Azubis aus dem ersten bis dritten Lehrjahr in den vergangenen Wochen ihr Können. Auf den Betrieben Busse-Lempfer (Rehburg-Loccum), bei Anna Kastens (Wagenfeld-Ströhen) und bei Ilka und Christoph Grimmelmann (Riethausen) mussten sie selbst Hand anlegen – unabhängig davon, ob sie ihre Ausbildung in einem Milchvieh-, Obstbau-, Ackerbau- oder Schweinemastbetrieb absolvierten.

Als Richter engagierten sich Landwirte, Mitarbeiter der Landwirtschaftskammer, Berufsschullehrer und Mitarbeiter des Milchwirtschaftlichen Kontrollverbands Mittelweser und des Milchkontrollvereins Wagenfeld-Kirchdorf. „Die Azubis sollen sehen, dass einiges dazu gehört und dass es mit Mühen verbunden ist, ein Qualitäts-Lebensmittel zu erzeugen“, sagt Klaus-Dieter Quade, Fachberater für Milchleistungs- und Qualitätsprüfung bei der Landwirtschaftskammer Niedersachsen in Sulingen.

Zunächst galt es, Kontakt mit der Kuh im Melkstand herzustellen, ohne dass diese sich erschreckt. „Jeder der Teilnehmer muss zwei Mal melken“, sagte Quade. „Man kann schon gesehen, wer geübt hat. Diejenigen gehen da gelassener heran“, hat der Experte beobachtet. Insgesamt solle der Melkwettbewerb dazu dienen, eine Prüfungssituation durchzuspielen. „Das übt und gibt den Teilnehmern Sicherheit“, findet Klaus-Dieter Quade. Zum ersten Mal stellten Ilka und Christoph Grimmelmann ihren Betrieb für den Wettbewerb zur Verfügung. „Das ist mit keinem großen Aufwand verbunden“, sagten die beiden, die offenkundig große Freude an der Aktion hatten, bei der ein Teil ihrer insgesamt 250 Kühe von den Azubis gemolken wurde. Veranstaltet wurde der Melkwettbewerb von Ruth Beatrix Hainke von der Bezirksstelle Nienburg der Landwirtschaftskammer Niedersachsen. Die besten Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Melkwettbewerbe dürfen übrigens zum Bezirksentscheid fahren und dort ihr Können unter Beweis stellen.

Die drei ersten Plätze belegten Dave Hippe (Ausbildungsbetrieb: Torsten Hormann, Loccum), Lea Krispin (Marvin Campe, Staffhorst), Pius Rasche (Andre Mahlstedt, Stuhr). Rang zwei ging an Laurens Fangmann (Henning Fiedler, Ströhen), Theresa-Verona Schmidt (Jürgen Busse, Rehburg-Loccum) und Merle Spannhake (Cord Spannhake, Sulingen).

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Erstellt:
29. November 2019, 17:12 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 59sec

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