Daniel Schmidt DH

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Kolumne 18.02.2018 Von Daniel Schmidt

Wie verfolgen Sie Olympia?

Aus deutscher Sicht ist der Medaillenspiegel bei den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang prima anzusehen. Das deutsche Team feiert einen Erfolg nach dem anderen. Mit am meisten hat mich bislang die Goldmedaille des Eistanzpaares Aljona Savchenko und Bruno Massot beeindruckt. Die Leistung in der Paarlauf-Kür von Savchenko und Massot war perfekt. Wer sich die viereinhalbminütige Weltrekord-Vorstellung bislang noch nicht ansehen konnte, sollte dies nachholen. Wie haben Sie bislang die Winterspiele in Südkorea verfolgt? [DATENBANK=2996]Stefan Czyborra[/DATENBANK], Fußballtrainer beim Bezirksligisten [DATENBANK=37]ASC Nienburg[/DATENBANK], ist vor allem an Sportarten wie Bobfahren, Eishockey und Snowboard interessiert. Czyborra zieht es grundsätzlich eher in wärmere Gefilde. „Ich hasse Winter“, gesteht der ASC-Coach und ist selbst kein aktiver Wintersportler.

Fußball-Schiedsrichterin [DATENBANK=3798]Liane Lindenberg[/DATENBANK] zeigt sich beeindruckt von Laura Dahlmeier – die Biathletin heimste bereits zwei Goldmedaillen ein. „Ich finde es einfach beeindruckend, wenn Sportlerinnen und Sportler wie sie genau auf den Punkt ihre Leistung abrufen können,“ betont Lindenberg, der ebenso der Triumph von Savchenko und Massot imponierte. „So eine Präzision habe ich noch nicht gesehen.“ Nachdenklich stimmt Lindenberg allerdings der Umgang mit der Natur. „Da wird ja schon einiges zerstört, nur damit dann für eine kurze Zeit dort die Spiele ausgetragen werden können.Das ist ja ähnlich wie im Fußball. Ob die Weltmeisterschaft unbedingt in der Wüste ausgetragen werden muss, darüber mache ich mir genauso meine Gedanken.“

Und wie verfolgt der Fachverbandsvorsitzende des Kreispferdesportverbandes Nienburg, [DATENBANK=2816]Christian Hasselbrink[/DATENBANK], die Spiele? „Tagsüber habe ich eigentlich gar keine Zeit, mir etwas anzusehen. Ich informiere mich meist am Abend in den Nachrichten.“ Auch er kann vor den Leistungen der Biathleten nur den Hut ziehen. „Bei dieser Kälte zu schießen und den Puls entsprechend unter Kontrolle zu haben, ist schon enorm.“ Für den 17-jährigen Niklas Stingl, A-Juniorenhandballer bei der [DATENBANK=746]HSG Nienburg[/DATENBANK], stehen Sportarten wie Snowboard, Skilanglauf und Bobfahren hoch im Kurs. Er selbst fährt seit sechs Jahren Ski, bevorzugt in Bayern oder Österreich.

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Erstellt:
18. Februar 2018, 21:00 Uhr
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