Holger Lachnit DH

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Guten Tag 09.08.2019 Von Holger Lachnit

Wie wäre es mit dem „Götheplatz“?

Wenn etwas falsch ist, dann ist es falsch. Und es muss korrigiert werden. 83050. Es gibt eben keinen „Erxleben Weg“, sondern nur einen „Erxlebenweg“ oder meinetwegen auch einen „Erxleben-Weg“. Rechtschreibung ist nicht diskutabel. Einen „Götheplatz“ würde ja wohl niemand tolerieren... Es ist nachvollziehbar, wenn Verwaltung und Politik sagen, dass man kein Geld in die Umbenennung investieren wolle. Aber mir als jemandem, der sich täglich mit der geschriebenen Sprache beschäftigt, tut es nun einmal in der Seele weh, wenn ein solcher Fehler nicht korrigiert wird. Ich würde nicht im „Erxleben Weg“ wohnen wollen – im „Erxlebenweg“ hingegen schon.

Wie wäre es denn, wenn man das Problem schrittweise lösen würde? Zunächst werden die augenfälligen Fehler – die Straßenschilder – korrigiert. Meinetwegen erst einmal mit einem einfachen Pinselstrich. Wenn das Schild irgendwann abgängig ist, wird es durch ein korrekt geschriebenes ersetzt.

Parallel könnte der Ratsbeschluss vorbereitet werden, um die behördeninternen Änderungen in Akten und Karten zu ermöglichen.

Für die Anwohner ergeben sich dadurch keine weiteren Kosten: Sie behalten einfach den Personalausweis mit der falschen Schreibweise des Straßennamens – und wenn der Pass abgelaufen ist, wird er durch ein Dokument mit dem korrekten Schriftzug ersetzt.

Anmerkung zum Schluss: Selbstverständlich weiß ich, dass auch in der HARKE Fehler auftauchen. Wenn es sich dabei um etwas Gröberes als einen Tippfehler handelt, gibt es für die Redaktion der Heimatzeitung nur eine Konsequenz: korrigieren.

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Erstellt:
9. August 2019, 18:51 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 44sec

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