Wer mit den Augen lächelt, sieht auch mit Behelfsmaske freundlich aus. Foto: Pixabay

Wer mit den Augen lächelt, sieht auch mit Behelfsmaske freundlich aus. Foto: Pixabay

Landkreis 08.06.2020 Von Holger Lachnit

Wie wäre es mit lächeln?

Guten Tag

Zugegeben, es ist nervig, beim Einkaufen die Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Aber es muss nun einmal sein.

Auch ich gehöre zu denjenigen, die sich so schnell wie möglich nach dem Einkaufen das Ding aus dem Gesicht reißen. Aber das ist kein Grund, seine Gesichtsmaske auf „halbacht“ nur über dem Mund zu tragen und die Nase frei zu lassen. Dies habe ich in den vergangenen Tagen häufiger beim Einkaufen beobachten müssen.

Schließlich hat die Unbequemlichkeit ja nun doch einen sinnvollen Grund. Zur Erinnerung: Mit dem Tragen des Mundschutzes schützen wir andere Mitmenschen vor uns. Vielleicht sind wir ja mit dem Coronavirus infiziert und spüren noch keine Symptome.

Wieder zugegeben: Angesichts der erfreulich geringen Zahl von aktiven Fällen und einer Sieben-Tage-Inzidenz von Null ist es nicht sehr wahrscheinlich, dass wir alle Coronaviren-Schleudern sind. Dennoch müssen wir uns an die Maskenpflicht halten.

Gerade weil die Zahlen momentan so erfreulich niedrig sind, sollte uns umso mehr daran gelegen sein, dass es auch so bleibt. Deshalb also wieder mal mein Appell: Bitte halten Sie die Hygiene- und Abstandsregeln ein.

Und Händewaschen nicht vergessen! Vielleicht gelingt es uns ja, die ganze Maskenpflicht-Geschichte mit Humor und Freundlichkeit zu meistern. Man erkennt nämlich, ob jemand hinter seinem Mund-Nasen-Schutz lächelt oder ob er oder sie griesgrämig dreinblickt. Lächeln Sie doch beim nächsten Einkauf die Menschen einmal an. Sie werden sehen, sie bekommen einen freundlichen Blick zurück.

Vor allem aber: Bitte bleiben Sie gesund!

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Erstellt:
8. Juni 2020, 05:38 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 46sec

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