Wie wollen wir zusammenleben?

Wie wollen wir zusammenleben?

Das Ziel der Ausstellung YOUNIWORTH ist, für die Themen Jugend und Migration zu sensibilisieren, Vorurteile zu hinterfragen und einander besser kennenzulernen. Zu sehen ist sie vom 16. bis 20. März in Nienburgs BBS. Foto: René Frampe

In diesem Jahr finden vom 16. bis 29. März die 25. Internationalen Wochen gegen Rassismus statt. Dem Runden Tisch gegen Rassismus und rechte Gewalt in Stadt und Landkreis Nienburg ist es gemeinsam mit dem NeBeL-Netzwerk (Netzwerk der Beratungsstellen im Landkreis, bestehend aus der Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Nienburg, dem Christlichen Jugenddorfwerk Deutschland, dem Diakonischen Werk des Kirchenkreises Nienburg, dem Haus der Generationen Stolzenau, dem Sprotte und der Koordinierungsstelle Migration und Bildung) gelungen, die Ausstellung „YOUNIWORTH – Wie wollen wir zusammenleben?“ der Jugendmigrationsdienste nach Nienburg zu holen.

In den Räumlichkeiten der BBS Nienburg, Berliner Ring 45, wird die Ausstellung YOUNIWORTH von Montag, 16. bis Freitag, 20. März, präsentiert.

„Gerade für Schulklassen, Integrationskurse und auch Jugendgruppen ist die Ausstellung sehr informativ aufgebaut und es gibt spannendes Material, um den Ausstellungsbesuch nachzubearbeiten“, berichtet Sven Kühtz, Leiter des Jugendmigrationsdienstes beim CJD und einer der Mitorganisatoren. Aber selbstverständlich sind auch alle anderen interessierten Personen bei der Ausstellung herzlich willkommen.

Die Ausstellung ist jeweils von 9 bis 16 Uhr geöffnet. YOUNIWORTH richtet den Blick auf das Zusammenleben junger Menschen in Deutschland. Ihr Ziel ist es, für die Themen Jugend und Migration zu sensibilisieren, Vorurteile zu hinterfragen und einander besser kennenzulernen. Dazu laden sieben multimediale Stationen ein.

Die feierliche Eröffnung der Ausstellung findet am Montag, 16. März, um 8.45 Uhr statt. Neben der Gastgeberin Sabine Schroeder, Schulleitung der BBS Nienburg, werden auch der Schirmherr der Internationalen Wochen gegen Rassismus, Landrat Detlev Kohlmeier, und der Niedersächsische Kultusminister Grant Hendrik Tonne Grußworte an das anwesende Publikum richten.

Das kulturelle Rahmenprogramm bilden die Improkokken aus Hannover, die eine Einsicht in das Improvisationstheater geben werden und auch die Bundestagsabgeordneten Maik Beermann (CDU), Katja Keul (Die Grünen) und Marja-Liisa Völlers (SPD) werden der Eröffnungsveranstaltung beiwohnen.

„Die Ausstellung YOUNIWORTH bildet den Auftakt für die Internationalen Wochen gegen Rassismus im Landkreis Nienburg“, weiß Hannes Felix Grosch, einer der Sprecher des Runden Tisches gegen Rassismus und rechte Gewalt und Kreisvorsitzender der Arbeiterwohlfahrt, zu berichten. „Es folgen viele weitere spannende und interessante Veranstaltungen“, so Grosch weiter. „Gerade vor dem Hintergrund der anhaltenden Welle rechtsextremer Hetze und Gewalt in Deutschland, die schon wieder Menschenleben gekostet hat und auch im Landkreis Nienburg zum Jahreswechsel deutlich sichtbar wurde, wollen wir nicht länger schweigen“, schließen Kühtz und Grosch im Namen des Runden Tisches und des NeBeL-Netzwerks ihre Mitteilung.

Aufgrund der besseren Planung sollten sich Schulklassen und andere Gruppen bei Sven Kühtz unter sven.kuehtz@cjd.de oder 05021 971171 für den Besuch der Ausstellung anmelden. Erste Informationen gibt es unter www.youniworth.de. Das vollständige Programm der Internationalen Wochen gegen Rassismus im Landkreis Nienburg liegt in Kürze bei vielen Organisationen und Behörden in Nienburg aus und kann unter runder.tisch.nienburg@gmail.com angefordert werden.