Wildschwein irrt durch Liebenauer Gärten – und wird getötet
Liebenau 14.12.2020 Von Sebastian Stüben

Wildschwein irrt durch Liebenauer Gärten – und wird getötet

Am Samstag hatte sich ein Wildschwein in das Wohngebiet an der Sterntalerstraße in Liebenau verirrt. Jäger Bernhard Schulz erlegte das Tier.

Entdeckt hatte es ein Anwohner unter einem Anhänger an der Straße. Dann lief das aufgeschreckte Tier in den Garten einer Nachbarin. Von dort aus irrte das Wildschwein aufgeregt umher, schlüpfte von einem Garten in den nächsten, bis es schließlich in einem der Gärten keinen Ausweg mehr fand.

Dort entdeckte Jäger Schulz das Tier und schoss. Nach Schulz‘ Worten sei das Wohngebiet ein befriedeter Bereich, in dem nicht geschossen werden dürfe, wenn aber das Tier auf eine Straße zu laufen drohe, dann dürfe er abdrücken.

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14. Dezember 2020, 08:50 Uhr
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Stoffratte71 14.12.202009:37 Uhr

Und aus irgendeinem dunklen Loch wird jetzt bestimmt ein selbst ernannter Tierschützer, Menschenretter und Weltverbesserer gekrochen kommen und den Jäger anzeigen. Warum? Weil das arme Tier in dem letzten Garten ja keinen Ausweg mehr fand und dadurch ja auch nicht auf eine Straße hätte laufen können... Nachtigall ick hör dir trapsen...

die kritische antwortete am 14.12.202016:21 Uhr

ja werte Stoffratte ( Name bürgt....) so ist es
und warum ? Weil die Menschheit immer mehr verblödet .
Tür auf, Wildschwein raus fertig - aber nein da muss man einen schießwütigen Schießprügelträger heran zitieren .
Und ja ich hoffe er wird angezeigt

Rosenrot 14.12.202016:55 Uhr

Ein Schusswaffengebrauch außerhalb der Jagdausübung (siehe § 13 Abs. 6 WaffG) setzt eine waffenrechtlichen Erlaubnis voraus. Sofern die Waffenbehörde nicht erreichbar ist, kann auch die Polizei Jäger hinzuziehen und diesen erlauben zu schießen. Diese Erlaubnisse sind selbstverständlich vor dem Schießen einzuholen. Andernfalls droht der Widerruf von Jagdschein und Waffenbesitzkarte.

Die grundsätzlichen Regelungen zum Notstand bzw. zur Notwehr bleiben natürlich unberührt, sind allerdings auch nur im konkreten Einzelfall zu bewerten. Ein solcher wäre: Der ausgebrochene Bulle rennt direkt auf die vielbefahrene Autobahn zu und ein zufällig anwesender Jäger könnte schießen, um so einen schweren Verkehrsunfall zu vermeiden.


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