Gute Vorstellung: Robin Wilewald vom MTV Nienburg schaffte in Hamburg im Doppel den Einzug ins Finale und erreichte im Einzel den Sprung ins Halbfinale. Schwiersch

Gute Vorstellung: Robin Wilewald vom MTV Nienburg schaffte in Hamburg im Doppel den Einzug ins Finale und erreichte im Einzel den Sprung ins Halbfinale. Schwiersch

Hamburg 18.11.2017 Von Sascha Nerger

Wilewald zweimal auf dem Podium

Badminton: Acht Kreis-Nienburger bei U11-Masters-Turnier in der Hansestadt

Zum fünften Mal seit dem Ende der Sommerferien waren Kreis-Nienburger Badminton-Talente bei einem Wettkampf der bundesweiten U11-Masters-Serie am Start. Nach Stationen in Hessen, Thüringen, Nordrhein-Westfalen und Liebenau verschlug es acht U11er diesmal nach Hamburg. Dort stand der FZ Forza Future Cup an. Drei Starter aus dem Kreis kamen im Jungeneinzel über die Gruppenphase hinaus. Während Lars Schüler ([DATENBANK=71]MTV Nienburg[/DATENBANK]) und Linus Palatzky (SG Pennigsehl/Liebenau) in der ersten Runde des Hauptfeldes die Segel streichen mussten, zog Robin Wilewald (MTV) ins Halbfinale ein. Gegen die vermeintliche deutsche Nummer eins Felix Ma (SSV Waghäusel) hatte der MTVer indes keine Chance. „Der Gegner hat Robins Schwächen konsequent angespielt“, analysiert MTV-Trainerin Sandra Reichstein.

Eine bittere Viertelfinalniederlage musste bei den Mädchen die Nienburgerin Leonie Wronna hinnehmen. Sie kämpfte sich nach verlorenem ersten Abschnitt toll zurück, lag im Entscheidungssatz bis zum 20:17-Zwischenstand in Front. Es half nichts: Mit 20:22 schied Wronna noch aus. „Leonie hat den ganzen Satz dominiert“, meint Reichstein. „Das tut besonders weh.“ Erfreulich: Mit Friederike Weber erreichte eine weitere MTVerin die Endrunde – sie hatte ihrer direkten Konkurrentin in der Gruppe knapp den Schneid abgekauft (16:21, 21:12, 21:19).

Zwei weitere Podestplätze sprangen in den Doppeldisziplinen heraus. Bei den Mädchen erreichte die MTV-Paarung Leonie Wronna/Neele Sakowski die Vorschlussrunde und wurde Dritte. Das beste Ergebnis gab es bei den Jungen zu verbuchen. Robin Wilewald erreichte mit Hans Huß (SV Berliner Brauereien) erwartungsgemäß das Endspiel. Hier hielt das Duo lange sehr gut mit, unterlag am Ende allerdings in zwei Sätzen. „Es war lange ausgeglichen und die Einstellung stimmte“, lobte Reichstein.

Zum Artikel

Erstellt:
18. November 2017, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 50sec

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen


Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.