Imke Wicke. Regine Suling

Imke Wicke. Regine Suling

Hoya 07.03.2017 Von Die Harke

„Wir sind für alle Frauen auf dem Land da“

Imke Wicke will Vorsitzende des Landfrauenvereins Hoya werden

Sie will vor allem mit einem aufräumen – dem Klischee, dass in Landfrauenvereinen nur Frauen aktiv sind, die mit der Landwirtschaft zu tun haben. „Das ist schon lange vorbei. Wir sind für alle Frauen da, die auf dem Land leben“, unterstreicht [DATENBANK=3098]Imke Wicke[/DATENBANK] aus Hollen. Die 48-Jährige engagiert sich seit 17 Jahren im Vorstand des Landfrauenvereins Hoya in wechselnden Positionen. Ende März wird sie voraussichtlich den Staffelstab von [DATENBANK=3099]Claudia Bartels[/DATENBANK] übernehmen und neue Vorsitzende des Vereins werden. „Ich mache das, weil wir ein gutes Vorstandsteam sind“, erklärt Imke Wicke.

Ihre eigenen Stärken sieht sie darin, Ideen umzusetzen und das Programm mitzugestalten. Eine anspruchsvolle Aufgabe: Immerhin zählt der Landfrauenverein Hoya aktuell rund 830 Mitglieder mit ganz unterschiedlichen Interessen. Das Angebot müsse daher breit gefächert sein, mit abwechslungsreichen Programmpunkten für jüngere wie ältere Mitglieder, findet Imke Wicke. Sie selbst kam als junge Frau zu den Landfrauen, stieg im Bezirk 6 (Engeln, Ochtmannien, Oerdinghausen, Scholen, Weseloh) in die Arbeit ein.

Wenn man etwas verändern wolle, müsse man in den Vorstand, war damals Imke Wickes Ansatz. „Mittlerweile bin ich lange dabei und habe ein gutes Netzwerk“, erklärt die 48-Jährige, warum sie sich zutraut, die Aufgabe als Vorsitzende von Claudia Bartels zu übernehmen, die aus ihrem Amt ausscheidet. Die Teamarbeit steht dabei für Imke Wicke obenan. Jeder müsse seine Stärken in die Vereinsarbeit einbringen, und doch müsse noch gut Zeit bleiben für all die anderen Dinge im Leben – Familie, Freizeit, Arbeit und Sport. Imke Wicke selbst arbeitet im landwirtschaftlichen Betrieb mit.

„Ich mache einen Teil der Büroarbeit, gehe aber auch mit in den Schweinestall“, sagt die Hauswirtschaftsleiterin, die in der Vergangenheit angehende Hauswirtschafterinnen auf dem heimischen Betrieb ausbildete. Das macht sie nicht mehr. „Ich bin Mitglied im Prüfungsausschuss für den Ausbildungsberuf Fachpraktiker/in der Hauswirtschaft“, erzählt die dreifache Mutter. „So bleibe ich auch da thematisch dran.“

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Erstellt:
7. März 2017, 16:20 Uhr
Lesedauer:
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