Der Palliativstützpunkt und die Hospizvereine laden ein. Palliativstützpunkt

Der Palliativstützpunkt und die Hospizvereine laden ein. Palliativstützpunkt

Nienburg 08.10.2018 Von Die Harke

„Wir wollten noch so viel machen“

9. Hospiz- und Palliativtag am 20. Oktober im Nienburger Krankenhaus mit Referat zum Thema „Krebs“

Am 20. Oktober von 10.30 Uhr bis 16 Uhr laden der Palliativstützpunkt sowie die Hospizvereine Nienburg und Hoya zum 9. gemeinsamen Hospiz- und Palliativtag in den Konferenzraum der Helios-Kliniken nach Nienburg ein. Die Schirmherrschaft hat Nienburgs Landrat Detlev Kohlmeier übernommen. Eva Barnekow wird mit ihrer Querflöte den Vormittag musikalisch begleiten. Prof. Dr. rer. nat. Tanja Zimmermann referiert über die Auswirkungen einer Krebserkrankung auf Patienten, Partner und Partnerschaft. Sie ist Professorin für Psychosomatik und Psychotherapie mit Schwerpunkt Transplantationsmedizin und Onkologie an der Medizinischen Hochschule Hannover. Dazu heißt es: „Eine Krebserkrankung stellt für den betroffenen Menschen und sein Umfeld ein einschneidendes Lebensereignis dar. Hinzu kommen die teilweise belastenden Therapien, die zu unerwünschten körperlichen Symptomen führen können. Daraus resultieren oftmals seelische Belastungen wie Ängste und depressive Verstimmungen. In solchen Situationen unterstützen Psychoonkologen die Patienten und auf deren Wunsch auch ihr Umfeld. Diese Unterstützung dient der Krankheitsverarbeitung und Behandlungsbewältigung.“

Prof. Zimmermann geht in ihrem Vortrag besonders auf Probleme ein, die in einer krebsbetroffenen Familie entstehen können und gibt Ratschläge dazu, was diesen Familien helfen kann. Sie berichtet dabei aus Erfahrungen und Studien. Ein partnerschaftliches Unterstützungsprogramm könne einen positiven Einfluss auf die Belastungen einer Krebserkrankung sowohl für Patienten als auch für Partner haben. Wie eine solche Unterstützung aufgebaut sein sollte, wird eines der Themen während der Veranstaltung sein.

Die Koordinatorinnen des Palliativstützpunktes, Heike Martin und Antje Hermerding, und die Koordinatorin vom „Dasein“-Hospiz Nienburg, Ulrike Buchmann, hoffen auf eine rege Beteiligung an der Veranstaltung und viele persönliche Begegnungen.

Nach einem gemeinsamen Imbiss geht es ab 14Uhr im Workshop „Wie spreche ich über Sterben und Tod“ um eine hilfreiche Kommunikation zu diesem für viele Menschen schwierigen Thema.

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Erstellt:
8. Oktober 2018, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 00sec

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