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Rubrik: Wirtschaft

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Mehr Sauberkeit in Wildeshausen

Foto: Wikipedia.de / Csar
Foto: Wikipedia.de / Csar

Die Kreisstadt des Landkreises Oldenburg soll künftig durch geförderte Maßnahmen sauberer werden

Wildeshausen als niedersächsische Kleinstadt mit mehr als 21000 Einwohnern unterliegt derzeit einigen Änderungen, wenn es um das Sauberer-Werden geht. Einige Maßnahmen seitens der Politik sind dazu bestimmt, die Stadt nicht nur sauberer werden zu lassen, sondern auch für Fahrradfahrer ansprechender. So hat der Verwaltungsausschuss beispielsweise zugestimmt, das Fahrrad-Verkehrsaufkommen zu steigern – das soll der Umwelt, aber auch den Einwohnern selbst zugute kommen. Doch hierfür muss die Umgebung nicht nur sicherer werden, sondern vor allem sauberer. Wer die Nachrichten in unserer Region regelmäßig und gerne verfolgt, dürfte auch dies interessant finden:

In Wildeshausen werden derzeit einige Vorhaben in die Tat umgesetzt, um ein sauberes und alles in allem freundlicheres Stadtbild abzugeben: Zum Einen ist eine Reinigungskraft professioneller Art im Gespräch, die von der Verwaltung für ein Jahr zu Testzwecken beauftragt werden soll und dazu dient, die Innenstadt sauberer zu halten. Für die schöne Optik der Beete und die Leerung der öffentlichen Mülleimer ist der Bauhof der Stadt zuständig.”, so die Experten von MEISTERSAUBER. Auch die Anwohner selbst werden mit einer neuen Maßnahme mit einbezogen: Das „Bee Local“ Projekt händigt Bewohnern handliche Mülleimer aus, mit denen Müll im gesamten Ort einzusammeln gilt. Wer gefüllte Eimer zurückbringt und abgibt, wird dafür mit einer Kleinigkeit entlohnt – so zumindest der Plan.

Darüber hinaus sollen der Stadt fehlende Mittel für weitere Stadt-Mülleimer und Pfandringe für diese zugesichert werden – dafür ist zwar erst der Haushalt 2020 vorgesehen, doch auf lange Sicht könnte diese Maßnahme der Stadtsauberkeit durchaus dienlich sein. Ebenfalls im Gespräch war ein Leichtmüllsauger, der vom Bauhof zur Bereinigung von Zigarettenstummeln und anderem Leichtmüll gut gebraucht werden könnte – weil Geräte dieser Kategorie aber vergleichsweise 20.000 Euro kosten können, ist noch nicht klar, inwiefern dieser Vorschlag denn auch umgesetzt wird.

Was die Radfahrer-Freundlichkeit der Stadt betrifft, stehen ebenfalls einige Umorientierungen der Stadt Wildeshausen in Aussicht. Zum einen möchte man der „Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen Niedersachsens“ beitreten, um die Verkehrsentwicklung in Kooperation mit umliegenden Gemeinden voranzutreiben und entsprechend zu delegieren. Gerade in Bezug auf die Sicherheit ist diese Maßnahme ein wichtiger Faktor, um den Radverkehr zu fördern und praxisorientierte Lösungen zu finden, die alle Wege für den Radfahrer attraktiver und sicherer machen.
Eine regere Teilnahme am Radverkehr könnte natürlich auch der Stadt selbst zugute kommen: Wer auf das Auto verzichtet und lieber mit dem Rad durch die Stadt kommt, vermeiden Feinstaub-Belastungen, schont die Umwelt und besetzt nicht unnötig Parkplätze Richtung Innenstadt. So könnte Wildeshausen allgemein attraktiver werden und auch den ein oder anderen Besucher besser anlocken, wovon unter anderem die lokalen Läden profitieren würden. Wer als Anwohner selbst einen Beitrag zum Sauberer-Werden der Stadt leisten möchte, kann unter anderem Müll vermeiden und sollte auch entsprechende Putz-Tipps beherzigen.

Nur, wenn alle kräftig mit anpacken und das aktivere Vorangehen der Stadtverwaltung nicht einfach nur hingenommen wird, kann Wildeshausen in kurzer Zeit zum attraktiven Ort für alle werden: Angefangen von der Familie mit Kindern, bis hin zu Besuchern und sogar Investoren.

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