Arne Hildebrandt DH

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Kolumne 17.01.2018 Von Arne Hildebrandt

Wirtschaftskraft Dorferneuerung

Dorferneuerung als Wirtschaftskraft: Sage und schreibe 1,9 Millionen Euro beträgt das Investitionsvolumen der Verbunddorferneuerung Weser-Meerbach-Region in der Samtgemeinde Mittelweser. Die Wertschöpfung in der Region durch die Vergabe der Aufträge an lokale Handwerker beträgt das Drei- bis Fünffache, sagt der Dorfplaner Wolfgang Kleine-Limberg vom Planungsbüro Mensch und Region. „Das wären 5,6 bis

10,6 Millionen Euro.“ Gemeinsam planen, lautet neuerdings die Devise: Das Land fördert Dorferneuerungsmaßnahmen nur noch, wenn Projekte mit mehreren Kommunen abgestimmt werden. In der Mittelweser sind das die Gemeinden Estorf, Husum, Leese und der Ort Brokeloh in der Gemeinde Landesbergen. Vor einem Jahr wurde das Projekt in einer Bürgerversammlung vorgestellt. Inzwischen sind in den einzelnen Orten etliche Ideen von Bürgern, den Gemeinderäten und der Verwaltung entwickelt worden.

Öffentliche Maßnahmen werden bis zu 63 Prozent bezuschusst, private mit 30 Prozent.

Das ist vor allem für Private durchaus ein Anreiz, das Haus zu sanieren. [DATENBANK=1808]Rolf Bodermann[/DATENBANK] ist im Rathaus der Samtgemeinde Mittelweser der Ansprechpartner für die Zuschüsse. Wer Geld bekommt, darüber entscheidet das Amt für regionale Landesentwicklung in Sulingen. Denn die Förderung ist an Bedingungen geknüpft: So müssen die Häuser, die saniert werden, ortsbildprägend sein. Einen Beigeschmack hat die Sache: Im Rathaus müssen die öffentlichen Projekte auch realisiert werden können. „Es muss realistisch sein, was an öffentlichen Maßnahmen umgesetzt werden kann“, sagt Verwaltungschef [DATENBANK=74]Jens Beckmeyer[/DATENBANK].

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Erstellt:
17. Januar 2018, 21:00 Uhr
Lesedauer:
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