Manon Garms DH

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17.07.2016 Von Manon Garms

Wissen, wo der Schuh drückt

Von Manon Garms

Die Fachausschüsse des Nienburger Stadtrates haben „Zuwachs“ bekommen: Seit gut einem Jahr sitzen dort auch die Vertreter des Seniorenbeirates, der im Mai 2015 gewählt worden ist. In den Ausschusssitzungen können sie Missstände ansprechen, auf die sie von älteren Mitbürgern hingewiesen werden.

Dass es solche Missstände in Nienburg gibt, ist keine Frage. So kritisierten die Teilnehmer einer Umfrage bei der Seniorenmesse unter anderem die schlechten Bedingungen für Rollator- und Rollstuhlnutzer in der Innenstadt sowie den Mangel an kleinen bezahlbaren Wohnungen.

Generell aber ist die Resonanz auf den Seniorenbeirat bisher eher dürftig. Oftmals wird er laut seiner Vorsitzenden Rosel Wandmacher mit anderen Seniorengruppen verwechselt. „Wir sind ein Gremium der Stadt“, betont Wandmacher. Beiratskollegin Uta von Sohl ruft ältere Menschen auf, sich bei dem Gremium zu melden: „Es kann uns ruhig jeder ansprechen“, versichert sie.

Denn dass der Seniorenbeirat angesprochen wird, ist für seine Arbeit unerlässlich: „Wenn wir nicht wissen, wo die Leute der Schuh drückt, können wir natürlich auch nichts unternehmen“, sagt Seniorenbeiratsmitglied Reinhard Wandmacher. Das heißt nicht, dass das Gremium keine eigenen Ideen hat. Doch die neun Gremienmitglieder können nicht überall in der Stadt sein und alle Probleme sehen. Aus diesem Grund freuen sie sich über jede Anregung und Mitteilung, die aus der Bevölkerung kommt.

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Erstellt:
17. Juli 2016, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 41sec

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