DIE HARKE - Ihre Zeitung für den Landkreis Nienburg - Nachrichten für die Mittelweserregion seit 1871

Nienburger Zeitung von 1871

aktuelle Ausgabe: Nr. 50 von Dienstag, 28. Februar 2017

Überregionales

  • Das undatierte Handout zeigt eine künstlerische Darstelluntg einer Scheibe felsiger Planetenreste, die einen weißen Zwerg und einen braunen Zweit-Zwergstern umgibt. Foto: Mark Garlick/University of Warwick and University of Sheffield/dpa
    Wis­sen­schaft

    Hin­weise auf As­te­roi­den­trüm­mer in Dop­pels­tern­sys­tem

    27.02.2017, 17:51 Uhr - Lon­don (d­pa) - Astro­no­men ha­ben in rund 1000 Licht­jah­ren Ent­fer­nung von der Erde Hin­weise auf Ge­stein­strüm­mer in ei­nem Dop­pel­sys­tem um einen Weißen Zwergs­tern er­späht. Der Fund be­legt den For­schern zu­folge erst­mals, dass es auch in Dop­pels­tern­sys­te­men Ge­steins­pla­ne­ten ge­ben kann. Die Wis­sen­schaft­ler um Jay Fa­rihi vom Uni­ver­sity Col­lege Lon­don be­schrei­ben ihre Be­ob­ach­tun­gen im Fach­blatt «Na­ture Astro­no­my». 1000 Licht­jahre sind die Strecke, die das Licht in 1000 Jah­ren zurück­legt. «­Die For­mie­rung von Ge­steins­pla­ne­ten um zwei Son­nen ist eine Her­aus­for­de­rung, denn die Schwer­kraft bei­der Sterne kann ge­wal­tig zie­hen und schie­ben und die Ge­steins- und Staubstück­chen daran hin­dern, sich zu aus­ge­wach­se­nen Pla­ne­ten zu­sam­men­zu­bal­len», er­läu­terte Fa­rihi in ei­ner Mit­tei­lung sei­ner Hoch­schu­le. Bis­her han­delt es sich bei al­len be­kann­ten Pla­ne­ten von Dop­pels­ter­nen um Gas­rie­sen - ähn­lich dem Ju­pi­ter in un­se­rem Son­nen­sys­tem -, die sich in den Außen­be­zir­ken ih­res Sys­tems ent­wi­ckel


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  • Wis­sen­schaft

    Filme und Se­rien störungs­frei ge­nießen - So klapp­t's mit der In­ter­net­ver­bin­dung

    27.02.2017, 17:13 Uhr - . Die An­for­de­run­gen an das In­ter­net sind in die­sen Ta­gen noch höher. Vor al­lem das La­den von Fil­men und Se­ri­en, wie sie sich ü­ber die Dienste von Net­flix oder Ama­zon la­den las­sen, stel­len die Ver­bin­dung oft vor große Her­aus­for­de­run­gen. Das per­fekte Fil­mer­leb­nis lei­det je­doch, wenn die In­ter­net­ver­bin­dung zu lang­sam ist. Was ist also zu tun, um Filme und Se­rien wie­der ab­so­lut störungs­frei ge­nießen zu kön­nen? DSL-Ver­bin­dung ver­bes­sern ein Test zur DSL-Ver­füg­bar­keit , neue güns­tige An­ge­bote zu fin­den. An­sons­ten sorgt man­gelnde Trans­pa­renz in den Ver­trä­gen oft dafür, dass Ver­brau­cher den Ü­ber­blick ver­lie­ren. Den Rou­ter rich­tig plat­zie­ren Rou­ter-Lage in­ner­halb der Woh­nung. Der Ab­stand zu den End­geräten sollte un­ter dem Strich mög­lichst ge­ring sein. Op­ti­mal wäre eine leicht er­höhte Lage des Rou­ters, so­lange die­ser mög­lichst weit von Wän­den und De­cken ent­fernt ist. Denn ge­nau diese ver­schlech­tern die Ver­bin­dung un­ter Um­stän­den deut­lich. Im Ü­b­ri­gen kön­nen sich


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  • Wis­sen­schaft

    Viele Men­schen se­hen so aus, wie sie heißen

    27.02.2017, 15:05 Uhr - Je­ru­sa­lem (d­pa) Men­schen ähneln op­tisch of­fen­bar tatsäch­lich dem mit ih­rem Na­men as­so­zi­ier­ten Er­schei­nungs­bild. Ver­suchs­per­so­nen kön­nen mit er­staun­li­cher Tref­fer­quote un­be­kann­ten Men­schen den rich­ti­gen Na­men zu­ord­nen. Das schreibt ein in­ter­na­tio­na­les For­scher­team im Fach­blatt «­Jour­nal of Per­so­na­lity and So­cial Pscho­lo­gy». Auch Com­pu­ter ließen sich dar­auf trai­nie­ren, Ge­sich­tern den rich­ti­gen Na­men zu ge­ben. Nach dem Prin­zip ei­ner selbs­t­er­fül­len­den Pro­phe­zei­ung seien es vor al­lem ste­reo­type Vor­stel­lun­gen von Na­men, die dafür sorg­ten, dass eine Per­son sich äußer­lich dem annähe­re, was an­dere er­war­te­ten, schrei­ben die Wis­sen­schaft­ler. Be­reits Kin­der be­kom­men ge­sagt, dass sie Men­schen nicht nach ih­rem Äuße­ren be­ur­tei­len sol­len. Aber den­noch tun wir es al­le, schrei­ben die For­scher um Yo­nat Zweb­ner von der He­brew Uni­ver­sity of Je­ru­sa­lem in ih­rem Ar­ti­kel. Vom Aus­se­hen ei­nes Men­schen schließen wir auf Cha­rak­terei­gen­schaf­ten wie In­tel­li­genz, Ver­trau­ens­wür­dig­keit oder Warmh


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  • Blick auf die Sonnenfinternis in Camarones, Provinz Chubut, Argentinien. Foto: Maxi Jonas
    Wis­sen­schaft

    Spek­ta­kuläre ring­för­mige Son­nen­fins­ter­nis

    27.02.2017, 10:49 Uhr - Coy­hai­que (d­pa) - Him­melss­pek­ta­kel in Süda­me­rika und Afri­ka: Vor al­lem im Sü­den Chi­les war am Sonn­tag eine be­ein­dru­ckende ring­för­mige Son­nen­fins­ter­nis bei kla­rem Him­mel zu se­hen. Das sel­tene Na­tur­spek­ta­kel konnte un­ter an­de­rem auch in Tei­len Ar­gen­ti­ni­ens ver­folgt wer­den. In Eu­ropa war das Na­tur­phäno­men nicht zu se­hen. Ins­ge­samt ka­men nur ver­hält­nis­mäßig we­nig Men­schen in den ­Ge­nuss: Die ring­för­mige Son­nen­fins­ter­nis war auf ei­nem bis zu 90 Ki­lo­me­ter brei­ten ­Strei­fen zu se­hen. Die Sicht­bar­keit der Fins­ter­nis star­tete im Süd­pa­zi­fik, wan­derte dann ü­ber die Süd­spitze Süda­me­ri­kas und ü­ber den Sü­d­at­lan­tik und en­dete bei Son­nen­un­ter­gang am süd­west­afri­ka­ni­schen Fest­land. Das Er­eig­nis dau­ert an ei­nem ein­zel­nen Ort bis zu 80 ­Se­kun­den. Zu ei­ner ring­för­mi­gen Son­nen­fins­ter­nis kommt es, wenn der Mond auf sei­ner Bahn zum Zeit­punkt der Fins­ter­nis re­la­tiv weit von der Erde ent­fernt ist. Gleich­zei­tig muss die Kon­stel­la­tion von Er­de, Mond und Sonne so sein, dass sich der Mond von b


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  • Ein Pinguin an der chilenischen Forschungsstation Base Presidente Eduardo Frei Montalva auf der antarktischen King-George-Insel. Foto: Cecilia Caminos
    Wis­sen­schaft

    Pin­guine im Re­gen - Kli­ma­wan­del in der Ant­ark­tis

    26.02.2017, 10:04 Uhr - Car­lini-Sta­tion/Ant­ark­tis (d­pa) - Vor ei­ni­ger Zeit tauch­ten in der Pot­ter­bucht auf der ant­ark­ti­schen King-Ge­orge-In­sel Neu­ankömm­linge auf. Vor den Au­gen der For­scher der ar­gen­ti­ni­schen Car­lini-Sta­tion spa­zierte ein Paar Kö­nig­spin­guine da­her. Dass sich ü­ber­haupt ei­ner die­ser Vö­gel, die ei­gent­lich Hun­derte Ki­lo­me­ter wei­ter nörd­lich le­ben, so weit nach Sü­den ver­irrt, ist schon un­ge­wöhn­lich. Denn Kö­nig­spin­guine le­ben in der Sub­ant­ark­tis, etwa auf In­seln süd­west­lich von Ar­gen­ti­ni­en. Doch diese bei­den Vö­gel ka­men auf die King-Ge­orge-In­sel vor der Ant­ark­ti­schen Halb­in­sel, um zu blei­ben. Sie bau­ten ein Nest und leg­ten ein Ei. Zunächst kam nichts her­aus, aber im Jahr dar­auf schlüpfte Nach­wuchs. «Ist das nun der Brü­cken­kopf, und wer­den wir in ei­ni­ger Zeit hier eine Ko­lo­nie Kö­nig­spin­guine ha­ben? Ist das ein Zei­chen für den Kli­ma­wan­del? Viel­leicht», sagt der Di­rek­tor des Ar­gen­ti­ni­schen Ant­ark­tis-In­sti­tuts (IAA), Ro­dolfo Sán­chez. Kö­nig­spin­guine sind nach Kai­ser­pin­gui­nen die


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  • Auf Kalksteinblöcken aus der Steinzeit fanden Forscher Tierbilder, die mittels vieler einzelner Punkte gemalt wurden. Foto: R. Bourrillon/New York University
    Wis­sen­schaft

    Men­schen vor 38.000 Jah­ren mal­ten ähn­lich wie Van Gogh

    24.02.2017, 21:31 Uhr - Pa­ris (d­pa) - Funde prähis­to­ri­scher Stein­ma­le­reien in Süd­west­frank­reich zei­gen: Schon vor 38.000 Jah­ren ha­ben Men­schen ähn­li­che Mal­tech­ni­ken wie Vin­cent Van Go­gh, Ge­or­ges Seu­rat und Ca­mille Pissarro be­nutzt. Auf Kalk­stein­blö­cken aus der Stein­zeit fan­den For­scher Tier­bil­der, die aus­sch­ließ­lich mit­tels vie­ler ein­zel­ner Punkte ge­malt wur­den. Die Er­geb­nisse wur­den im Fach­ma­ga­zin «Qua­ter­nary In­ter­na­tio­nal» ver­öf­fent­licht. Diese Ma­lart er­in­nert den For­schern zu­folge stark an den Poin­til­lis­mus in der mo­der­nen Ma­le­rei, der seine Blüte­zeit um 1900 er­leb­te. Künst­ler nutz­ten da­bei eine Tech­nik vie­ler klei­ner Punk­te, aus de­nen sich dann ein größe­res Bild er­gibt. «Wir ken­nen die Tech­nik die­ser mo­der­nen Künst­ler sehr gut», er­klärte der An­thro­po­loge Ran­dall White von der ­New York Uni­ver­si­ty, der die For­schun­gen seit 2014 lei­tet. «A­ber jetzt kön­nen wir bestäti­gen, dass diese Form der Bild­ma­le­rei be­reits von Eu­ro­pas frühe­s­ter Kul­tur, dem Au­ri­gnacien, prak­ti­ziert wur­de.» Whi­tes E


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  • Wissenschaftlicher Fortschritt: Der Screenshot zeigt eine Hummel, die einen winzigen Ball rollt. Foto: Queen Mary University of London
    Wis­sen­schaft

    Bei Be­darf ler­nen Hum­meln ki­cken

    23.02.2017, 22:59 Uhr - Lon­don (d­pa) - Wenn ihre Le­ben­sumstände es er­for­dern, kön­nen Hum­meln un­ge­wöhn­li­che Dinge ler­nen. Wie Wis­sen­schaft­ler von der Queen Mary Uni­ver­sity of Lon­don im Fach­ma­ga­zin «S­cience» be­rich­ten, ha­ben sie den In­sek­ten bei­ge­bracht, einen win­zi­gen Ball in ein Loch zu rol­len. Diese er­höh­ten bei dem Ver­such so­gar selbst­stän­dig die Ef­fi­zi­enz. Als Be­loh­nung er­hiel­ten die Tiere eine Zucker­lö­sung. In frühe­ren Lern­ex­pe­ri­men­ten sei es vor al­lem um The­men ge­gan­gen, die Hum­meln in ähn­li­cher Form be­reits aus ih­rem Le­ben ken­nen, heißt es in dem Ar­ti­kel. Dies­mal aber wur­den sie mit kom­ple­xe­ren Auf­ga­ben kon­fron­tiert, die zu­dem nichts mit ih­ren sons­ti­gen Le­bens­ge­wohn­hei­ten zu tun hat­ten. Da­mit woll­ten die For­scher her­aus­fin­den, wie lern- und an­pas­sungs­fähig die In­sek­ten tatsäch­lich sind. Für das Ex­pe­ri­ment wurde zunächst ei­ni­gen Hum­meln bei­ge­bracht, einen gel­ben Ball in ein Loch zu rol­len. Ge­lang dies, er­hiel­ten sie dort eine Zucker­lö­sung. Hum­meln, die diese Auf­gabe ge­lernt hat­ten


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  • In den USA sind möglicherweise mehrere Kinder an einem homöopathischen Medikament gestorben - für Deutschland gibt die zuständige Behörde Entwarnung. Foto: Ralf Hirschberger/Archiv
    Wis­sen­schaft

    Mög­li­che Homöo­pa­thie-Tote in den USA

    23.02.2017, 18:20 Uhr - Ber­lin (d­pa) - In den USA sind mög­li­cher­weise meh­rere Kin­der an be­stimm­ten homöo­pa­thi­schen Präpa­ra­ten ge­stor­ben - für Deutsch­land gibt die zu­stän­dige Behörde Ent­war­nung. «­Mit Blick auf den Pa­ti­en­ten­schutz gibt es in­ ­Deutsch­land wei­ter­ge­hende Re­ge­lun­gen, die ge­währ­leis­ten, dass die Si­cher­heit von homöo­pa­thi­schen Arz­nei­mit­teln vorab durch das BfArM ge­prüft wird», sagte ein ­Spre­cher des Bun­des­in­sti­tuts für Arz­nei­mit­tel und Me­di­zin­pro­dukte (B­fAr­M). Ver­gleich­bare Fälle seien hier­zu­lande so nicht denk­bar. Die US-Arz­nei­mit­tel­zu­las­sungs­behörde FDA warnt schon seit 2010 vor homöo­pa­thi­schen Präpa­ra­ten, die zu hohe Kon­zen­tra­tio­nen von Toll­kir­sche ent­hal­ten kön­nen. Der Tod von 10 Kin­dern und 400 Fälle von Ne­ben­wir­kun­gen wür­den der­zeit un­ter­sucht, hieß es kürz­lich von der FDA. Die Mit­tel sol­len bei zah­nen­den Kin­dern Schmer­zen lin­dern. «­Die Ant­wort des Kör­pers auf Toll­kir­sche bei Kin­dern un­ter zwei Jah­ren ist un­vor­her­seh­bar und setzt die Kin­der ei­nem un­nöti­gen Ri­siko aus­», sa


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  • In der Liste der Volkskrankheiten in Deutschland rangiert Diabetes nach Angaben des Robert Koch-Instituts auf dem fünften Rang. Foto: Matthias Hiekel/Archiv
    Wis­sen­schaft

    Mehr Zucker­kranke als ver­mu­tet

    23.02.2017, 14:17 Uhr - Ber­lin (d­pa) - In Deutsch­land le­ben mehr Men­schen mit Dia­be­tes als bis­her ge­schätzt: In­zwi­schen lei­det rund je­der zehnte Bun­des­bür­ger mit ei­ner ge­setz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung an der chro­ni­schen Stoff­wech­se­ler­kran­kung, heißt es in ei­ner neuen Ana­lyse für den Ver­sor­gungs­at­las. Da­nach ist der An­teil der Dia­be­ti­ker zwi­schen 2009 und 2015 von 8,9 auf 9,8 Pro­zent ge­stie­gen. Bis­he­rige Schät­zun­gen gin­gen nach An­ga­ben der Stu­di­en­au­to­ren von 7 bis 9 Pro­zent Dia­be­ti­kern in Deutsch­land aus. Nun wis­sen es die For­scher ganz ge­nau, denn in die Ana­lyse flos­sen die an­ony­mi­sier­ten Da­ten von rund 70 Mil­lio­nen Kas­sen­pa­ti­en­ten ein - mehr geht kaum. «­Ne­ben ei­nem al­ters­be­ding­ten Ef­fekt geht der Zu­wachs wahr­schein­lich auch auf die Le­bens­weise zurück», sagte Stu­di­en­au­tor Ben­ja­min Goffrier. Viele Men­schen ernähr­ten sich zu zu­cker- und fett­reich, darü­ber hin­aus fehle es an Be­we­gung. Bei Dia­be­tes spie­len ne­ben Ü­ber­ge­wicht aber auch erb­li­che An­la­gen eine Rol­le. Auf­fal­lend in der Stu­die is


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  • Nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation WHO steigt die Zahl der Menschen mit Depressionen rasant. Foto: Julian Stratenschulte/Illustration
    Wis­sen­schaft

    Welt­weit lei­den mehr als 320 Mil­lio­nen an De­pres­sio­nen

    23.02.2017, 13:17 Uhr - Genf (d­pa) - Die Zahl der Men­schen mit De­pres­sio­nen steigt welt­weit ra­sant. Nach ei­ner Stu­die der Welt­ge­sund­heits­or­ga­ni­sa­tion (WHO) wa­ren 2015 rund 322 Mil­lio­nen Men­schen be­trof­fen, 4,4 Pro­zent der Welt­be­völ­ke­rung. Das wa­ren gut 18 Pro­zent mehr als zehn Jahre zu­vor. Der An­stieg sei vor al­lem auf das Be­völ­ke­rungs­wachs­tum zurück­zu­führen und die län­gere Le­bens­er­war­tung, da be­son­ders äl­tere Men­schen be­trof­fen sei­en, sagte ei­ner der Au­to­ren der Stu­die, Dan Chis­holm, in­ ­Genf. «­De­pres­sion ist heute welt­weit die Haupt­ur­sa­che für Le­bens­be­ein­träch­ti­gung.» Zum ­Ver­gleich: Rund 35 Mil­lio­nen Men­schen le­ben mit Krebs. Der Welt­ge­sund­heits­tag am 7. April steht un­ter dem Mot­to: «­De­pres­sion - lass uns re­den». Für Deutsch­land schätzt die WHO die Zahl der Men­schen mit De­pres­sio­nen auf 4,1 Mil­lio­nen, 5,2 Pro­zent der Be­völ­ke­rung. 4,6 Mil­lio­nen Men­schen leb­ten mit Angst­störun­gen. Die Stif­tung Deut­sche De­pres­si­ons­hilfe spricht von ei­ner Volks­krank­heit. De­pres­sio­nen gehör­ten zu den häufi


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  • Erstsemester-Studenten sitzen bei einer Begrüßungsveranstaltung im Audimax der Leibniz-Universität Hannover. Foto: Julian Stratenschulte/Archiv
    Wis­sen­schaft

    Nur noch Deutsch­land bie­tet ge­bühren­freie Hoch­schul­bil­dung

    23.02.2017, 13:02 Uhr - Ham­bur­g/Güters­loh/­Ber­lin (d­pa) - Pri­va­te, ge­win­n­ori­en­tierte Hoch­schu­len und Uni­ver­sitäten mit teils saf­ti­gen Stu­dien­ge­bühren sind nach ei­ner neuen Stu­die welt­weit im Auf­wind. «­Deutsch­land ist das ein­zige Land, in dem die Po­li­tik noch im­mer an ei­ner bei­trags­freien öf­fent­li­chen Hoch­schul­bil­dung für na­hezu alle Stu­die­ren­den festhäl­t», heißt es in dem Ver­gleichs­re­port für 13 Staa­ten im Auf­trag der Kör­ber-Stif­tung (Ham­bur­g). Die Stu­die ei­ner US-Wis­sen­schaftler­gruppe («Ant­wor­ten auf die Mas­si­fi­zie­rung») ana­ly­siert al­ler­dings nur Trends der Hoch­schul- und Be­rufs­bil­dungs­sys­teme in ü­ber­wie­gend großen Staa­ten. Ne­ben zehn G20-Län­dern (Deutsch­land, Frank­reich, Groß­bri­tan­ni­en, Bra­si­li­en, In­dien, Russ­land, Ja­pan, Aus­tra­li­en, China, USA) lie­fert sie Da­ten zu Ägyp­ten, Ghana und Chile - je­doch nicht zu an­de­ren eu­ropäi­schen Län­dern, die an staat­li­chen Hoch­schu­len ohne Stu­dien­ge­bühren aus­kom­men. «­Ge­bühren­freie Hoch­schul­bil­dung ist kein Aus­lauf­mo­dell», fol­gerte da­her die stell­vertr


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  • Die Fußknochen des neuen Riesenpinguins (links) im Vergleich zu denen eines Kaiserpinguins, dem größten lebenden Pinguin (rechts). Foto: Senckenberg
    Wis­sen­schaft

    61 Mil­lio­nen Jahre al­ter fos­si­ler Rie­sen­pin­guin ent­deckt

    23.02.2017, 10:17 Uhr - Frank­furt (d­pa) - Pin­guine könn­ten sich schon we­sent­lich früher ent­wi­ckelt ha­ben als bis­her be­kannt - mög­li­cher­weise be­reits zu Leb­zei­ten der Di­no­sau­rier. Dar­auf schließen For­scher aus dem Fund ei­nes fos­si­len Rie­sen­pin­gu­ins, ü­ber den sie im Fachjour­nal «­The Science of Na­tu­re» be­rich­ten. Die Ü­ber­reste stam­men aus dem Zeit­al­ter des Paläo­zäns, sie sind etwa 61 Mil­lio­nen Jahre alt. Die Di­no­sau­rier star­ben vor un­ge­fähr 65 Mil­lio­nen Jah­ren aus. Die Wis­sen­schaft­ler ver­dan­ken ihre neue Ent­de­ckung dem Fund ei­nes Hob­by­samm­lers in Mee­res­sand-Ab­la­ge­run­gen am Wai­para-Fluss auf der Süd­in­sel Neu­see­lands, wie Ge­rald Mayr, Wis­sen­schaft­ler des Sen­cken­berg-In­sti­tuts in Frank­furt, sag­te. Dort seien in der Ver­gan­gen­heit be­reits die äl­tes­ten be­kann­ten Pin­guin-Fos­si­lien ge­fun­den wor­den - die ei­ner «­sehr pri­mi­ti­ven Art na­mens Wai­ma­nu», die mit den heu­ti­gen Pin­gui­nen nur we­nig ge­mein­sam ha­be. Das Be­son­dere an der neu ent­deck­ten Art sei, dass sie weitaus mehr mit mo­der­nen Pin­gui­nen verwa


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  • Models auf dem Laufsteg. Laut einer Studie schlägt sich gutes Aussehen nicht unbedingt auf das Gehalt wieder. Foto: Daniel Dal Zennaro
    Wis­sen­schaft

    Stu­die hin­ter­fragt «Schön­heits­prä­mien» im Job

    22.02.2017, 10:12 Uhr - Lon­don/­Bo­ston (d­pa) - Zahlt sich gu­tes Aus­se­hen mit ba­rer Münze im Job aus? Eine neue Stu­die stellt die seit Jah­ren vor­herr­schende These ei­ner «Schön­heits­prä­mie» zu­min­dest für den US-Ar­beits­markt in Fra­ge. Oft ver­dien­ten die am we­nigs­ten at­trak­ti­ven Men­schen so­gar mehr als bes­ser aus­se­hen­de, schrei­ben Sa­to­shi Ka­na­zawa von der Lon­don School of Eco­no­mics und Mary Still von der Uni­ver­sity of Massa­chu­setts im «­Jour­nal of Busi­ness and Psy­cho­lo­gy». Statt Schön­heit seien Merk­male wie Ge­sund­heit, In­tel­li­genz und güns­tige Per­sön­lich­keits­fak­to­ren aus­schlag­ge­bend für bes­sere Be­zah­lung. An­dere Ex­per­ten wi­der­spre­chen: ­Die Stu­die habe gra­vie­rende Schwächen. Ka­na­zawa und Still leg­ten ih­rer Aus­wer­tung die Lang­zeit­stu­die «Add He­al­th» zu­grun­de. Junge US-Ame­ri­ka­ner wa­ren dafür zwi­schen 1994 und 2008 in fünf Wel­len zu zahl­rei­chen Aspek­ten be­fragt wor­den. Zu Be­ginn wa­ren die ü­ber 20 000 Teil­neh­mer, die auch im Aus­se­hen be­wer­tet wur­den, durch­schnitt­lich 16 Jahre alt, am Ende 29 Jahre


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  • Röntgenbild einer mit Krebs befallenen Lunge im Klinikum der Universität München. Foto: Felix Hörhager/Archiv
    Wis­sen­schaft

    Krebs in EU: Ster­be­rate sinkt bei Frauen lang­sa­mer

    22.02.2017, 06:44 Uhr - Mai­land (d­pa) - Die Ster­be­rate für Krebs sinkt in der Eu­ropäi­schen Union (EU) ins­ge­samt - al­ler­dings bei Frauen we­ni­ger stark als bei Män­nern. 2017 wer­den in der EU schät­zungs­weise mehr als 1,3 Mil­lio­nen ­Men­schen an der Krank­heit ster­ben, wie aus ei­ner Stu­die von ­For­schern aus Ita­li­en, ­der Schweiz und den U­SA her­vor­geht. Die Ster­be­ra­ten bei Krebs seien in den Län­dern der EU al­ler­dings sehr un­ter­schied­lich, be­to­nen die For­scher in der Fach­zeit­schrift «An­nals of On­co­lo­gy». Sie for­dern die Ent­schei­dungs­trä­ger in der Po­li­tik auf, ne­ben der Kon­trolle des Ta­b­ak­kon­sums auch die Früher­ken­nung eu­ro­pa­weit zu op­ti­mie­ren. «Ins­ge­samt wer­den we­ni­ger Frauen als Män­ner an Krebs ster­ben», sagte Stu­dien­lei­ter Carlo La Vec­chia von der Uni­ver­sität Mai­land laut ei­ner Mit­tei­lung der Zeit­schrift. Während die Krebs-Ster­be­rate bei Män­nern in die­sem Jahr je­doch vor­aus­sicht­lich um 8 Pro­zent nied­ri­ger liegt als 2012, nimmt sie bei Frauen in dem Zeit­raum mit ei­nem Mi­nus von 4 Pro­zent deutli


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  • Ein in Indien neu entdeckter Frosch (Nyctibatrachus pulivijayani) einer bisher unbekannten Art. Die sogenannten Nachtfrösche sind nur etwas größer als ein Zentimeter. Foto: SD Biju/dpa
    Wis­sen­schaft

    Neue Ar­ten von Kleinst-Frö­schen in In­dien ent­deckt

    21.02.2017, 14:48 Uhr - Neu Delhi (d­pa) - In In­dien sind neue Ar­ten von Kleinst-Frö­schen ent­deckt wor­den. Die so­ge­nann­ten Nacht­frö­sche (Nyc­ti­ba­tra­chus) sind nur et­was größer als ein Zen­ti­me­ter, so dass sie pro­blem­los auf ei­nem Fin­ger­na­gel oder ei­ner Münze Platz fin­den. Ins­ge­samt wur­den von Wis­sen­schaft­lern der Uni­ver­sität Delhi in den West­ghats - ei­nem Ge­birge im Wes­ten des Lan­des - sie­ben ver­schie­dene Ar­ten aus­fin­dig ge­macht, wie sie in der Fach­zeit­schrift «­Peer­J» schrei­ben. Vier da­von sind le­dig­lich zwi­schen 12,2 und 15,4 Mil­li­me­ter groß. Da­mit gehören sie zu den kleins­ten Frö­schen der Welt. Die Wis­sen­schaft­le­rin So­nali Garg, die an der Stu­die be­tei­ligt war, sag­te: «Ei­gent­lich sind diese Mi­nia­tur-Ar­ten in der Ge­gend ver­brei­tet. Aber viel­leicht wur­den sie ü­ber­se­hen, weil sie so klein sind und sich gut ver­ste­cken.» Sie le­ben am Bo­den un­ter dich­tem Blät­ter­wald. Ins­ge­samt gibt es welt­weit mehr als 6000 ver­schie­dene Froschar­ten. Die Stu­die dau­erte ins­ge­samt fünf Jah­re. Dass es sich tatsäc


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    Wis­sen­schaft

    Lang­fris­tig er­folg­rei­che Diäten zum Ab­neh­men

    21.02.2017, 12:35 Uhr - Fast je­der spielte schon ein­mal mit dem Ge­dan­ken, Ge­wicht zu ver­lie­ren und dau­er­haft auf die ei­gene Ernährung zu ach­ten. Bei der rie­si­gen Aus­wahl an Le­bens­mit­teln, die ei­nem zur Ver­fü­gung ste­hen, fällt es umso leich­ter einen ein­fa­chen Weg ein­zu­schla­gen. Es gibt viele ver­schie­dene Mög­lich­kei­ten dau­er­haft er­folg­reich ab­zu­neh­men. So­bald man den Wil­len ge­fasst hat ab­zu­neh­men, eröff­net sich die Frage nach dem Wie. Bei der ers­ten ein­schlä­gi­gen In­ter­net­re­cher­che fällt di­rekt auf, dass es viele un­ter­schied­li­che Diäten gibt und es oft­mals nicht ein­deu­tig ist, wel­che zum ge­wünsch­ten Er­folg führt. Der Weg ab­zu­neh­men ba­siert auf ei­ner grund­le­gen­den Ü­ber­le­gung. Wenn ich mehr Ka­lo­rien ver­bren­ne, als ich täg­lich zu mir neh­me, werde ich lang­fris­tig ab­neh­men. durch ein­fa­ches Punk­te­zählen , lang­fris­ti­gen Er­folg. Hier­bei darf ein täg­li­cher Punk­te­satz nicht ü­ber­schrit­ten wer­den. Die täg­li­chen Mahl­zei­ten müs­sen ent­spre­chend des Punk­te­ni­ve­aus an­ge­passt wer­den. Weight Wat­chers bie


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  • Ein Berglöwe Puma beobachtet seine Umgebung. Tiere kennen keine Mauern. Foto: Ronald Wittek
    Wis­sen­schaft

    Trumps Mauer wird auch Tiere von­ein­an­der tren­nen

    21.02.2017, 11:09 Uhr - McAl­len (d­pa) - Vom Ka­li­for­ni­schen Rot­bein-Frosch bis zur sel­te­nen Wild­katze Ja­gua­rundi - ent­lang der US-Grenze zu Me­xiko ist der Tier­reich­tum im­mens. Im süd­lichs­ten Zip­fel von Te­xas et­wa, im Rio Grande Tal, le­ben so viele ver­schie­dene Tier­ar­ten wie an we­ni­gen Or­ten Nord­ame­ri­kas. Mehr als 700 Wir­bel­tier-Spe­zies gibt es im Schutz­ge­biet Lower Rio Grande Val­ley, ei­nem der drei Na­tur­schutz­re­ser­va­te, die sich den öst­li­chen Teil der Grenze ent­lang zum Golf von Me­xiko er­stre­cken. Das Schutz­ge­biet reicht hinab bis an den Rio Gran­de, der den ei­gent­li­chen Grenz­ver­lauf mar­kiert. Doch schon seit 2009 durch­schnei­det ein mas­si­ver, mit nur schma­len Durch­läs­sen ver­se­he­ner Grenz­zaun große Teile des Re­ser­vats. Fün­fein­halb Me­ter hoch, aus Stahl­plan­ken zu­sam­men­ge­fügt, soll er Schmugg­ler und il­le­gale Ein­wan­de­rer aus dem Sü­den ab­hal­ten. We­gen der vie­len Fluss­win­dun­gen und der Ü­ber­schwem­mungs­ge­fahr folgt der Zaun nicht dem Fluss und Grenz­ver­lauf, son­dern zieht sich ge­rad­li­ni­ger und of


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  • Eine Frau hält auf der Nordseeinsel Sylt eine offene Auster in der Hand. Foto: Angelika Warmuth
    Wis­sen­schaft

    Aus­tern und An­cho­vis schät­zen wär­mere Nord­see

    20.02.2017, 11:49 Uhr - Bre­men/Ham­burg (d­pa) - Sar­di­nen, An­cho­vis und Pa­zi­fi­sche Aus­tern kennt man ei­gent­lich aus wär­me­ren Ge­wäs­sern. In­zwi­schen zählt aber auch die süd­li­che Nord­see zu ih­ren Stamm­plät­zen. «­Die Nord­see ist in den ver­gan­ge­nen De­ka­den wär­mer ge­wor­den», er­klärt Mee­res­bio­lo­gin Anne Sell vom Thü­nen-In­sti­tut für See­fi­sche­rei in Ham­burg. Doch nicht je­der Nord­see-Be­woh­ner fin­det den An­stieg der Tem­pe­ra­tu­ren gut. Bei­spiel Ka­bel­jau: Er ist der kom­mer­zi­ell stark ge­nutzte «­Brot­fisch» der Nord­see und be­kommt gleich von zwei Sei­ten Druck. Zum einen ist er stark ü­ber­fischt, zum an­de­ren wird es dem kalt­was­ser­lie­ben­den Fisch in der Nord­see lang­sam zu warm. «Für den Ka­bel­jau hat sich die Er­wär­mung in der Nord­see auf je­den Fall ne­ga­tiv aus­ge­wirk­t», sagte Wis­sen­schaft­le­rin Sell, die seit 2005 am Thü­nen-In­sti­tut forscht und re­gel­mäßig im Win­ter oder im Som­mer mit For­schungs­schif­fen auf mehr­wöchige Nord­see-Tour geht. Für den Ka­bel­jau bil­det die Nord­see die süd­li­che Grenze sei­nes Ver­brei­tungs


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  • Nutzt einen Ameisten-Po als Tarnung und Reisegefährt: Die neu entdeckte Käferart «Nymphister kronaueri». Foto: TU Darmstadt
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    Neu ent­deckte Kä­fer­art tarnt sich als Amei­sen­hin­tern

    19.02.2017, 12:38 Uhr - Darm­stadt (d­pa) - For­scher der Tech­ni­schen Uni­ver­sität Darm­stadt ha­ben eine neue Kä­fer­art be­schrie­ben, die auf Amei­sen­ge­säßen reist. Nym­phis­ter kro­naueri wurde auf dem Rü­cken von Trei­ber­amei­sen in Costa Rica ge­fun­den. Das be­rich­ten die Wis­sen­schaft­ler um Chri­stoph von Bee­ren im Fachjour­nal «BMC Zoo­lo­gy». Erst bei ge­nauem Hin­se­hen sei zu er­ken­nen ge­we­sen, dass man­che Amei­sen­hüf­ten von klei­nen Kä­fern um­klam­mert wur­den - we­gen der großen Ähn­lich­keit von Nym­phis­ter kro­naueri mit dem Hin­ter­teil sei­nes Wirts. Der so vor Fein­den bes­tens ge­schützte Kä­fer ist ein so­ge­nann­ter Klep­to­pa­ra­sit: Er lebt von dem, was die räu­be­ri­schen Amei­sen an Fut­ter her­an­schlep­pen.


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  • Zu nah, zu laut: Ein Flugzeug beim Landeanflug in Düsseldorf. Foto: David Young
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    Stu­die: Flug­lärm er­höht Spie­gel an Stress­hor­mo­nen

    17.02.2017, 17:41 Uhr - Mainz (d­pa) - Flug­lärm führt ei­ner neuen Main­zer Stu­die zu­folge zu Ge­fäßschä­den und lang­fris­tig zu mehr Herz-Kreis­lauf-Er­kran­kun­gen. Zu die­sem ­Schluss kommt ein Team um den Kar­dio­lo­gen Tho­mas Mün­zel von der Uni­ver­sitäts­me­di­zin Mainz. Das Thema ist emo­tio­nal und po­li­tisch auf­ge­la­den. An­woh­ner und Flug­ha­fen-Be­trei­ber strei­ten seit Jah­ren ü­ber Ge­sund­heits­ri­si­ken durch Flug­lärm. Mün­zels Ar­beit steht in ei­ner Reihe von teils wi­der­sprüch­li­chen Stu­di­en­re­sul­ta­ten. Er selbst ist von Fluglärm be­trof­fen und ein er­klär­ter Geg­ner da­von. Die wich­tigs­ten Ant­wor­ten zu der neuen Un­ter­su­chung: Um was geht es? 2013 wie­sen For­scher aus Mainz und Penn­syl­va­nia (U­SA) un­ter der Lei­tung von Mün­zel nach, dass si­mu­lier­ter Nacht­fluglärm die Kon­zen­tra­tion des Stress­hor­mons Ad­rena­lin im Kör­per er­höht und die Funk­tion der Ge­fäße be­ein­träch­tigt. Nun er­klären Mün­zel und 15 wei­tere Wis­sen­schaft­ler im «­Eu­ro­pean He­art Jour­nal», ü­ber wel­che Me­cha­nis­men die Ge­fäßschä­den zu­stande kom­men. Ihre Er­kennt


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