07.04.2013

„Wo in Nienburg das Geld fehlt“

Bündnis „umFAIRteilen“ lädt am 12. April zu einem Stadtrundgang ein

Nienburg. Am kommenden Freitag, 12. April, um 19 Uhr veranstaltet das Nienburger Bündnis „umFAIRteilen“ einen Stadtrundgang der besonderen Art. Beginnend am Fundus-Kaufhaus, Lange Straße 96 in Nienburg, gibt es nicht nur Informationen zu Historischem der auf der Route liegenden Straßen und Gebäude. Vielmehr wird außerdem darüber berichtet, wo aktuell Geld fehlt, weil die öffentlichen Kassen leer sind. Von Stadtführerin Barbara Breiding-Voepel als Ackerbürgerfrau wird die Gruppe zum Diakonischen Werk, zu Kindergärten, Schulen, zur Nienburger Tafel und den Beratungsstellen des Herbergsvereins sowie zum DGB-Haus geführt. An insgesamt sechs Stationen gibt es Gelegenheit, die Einrichtungen zu besichtigen und mit den Verantwortlichen über Defizite im Bereich Bildung, Sozialstaatlichkeit, bei Beschäftigungs- und Wohnverhältnissen zu diskutieren. Im Anschluss an den Stadtrundgang wird auch überlegt, weitere Stadtrundgänge zum Thema „UmFAIRteilen“ anzubieten, denn die öffentliche Finanznot macht sich sowohl an weiteren sozialen Brennpunkten als auch im Umweltbereich und bei der Kulturarbeit bemerkbar.

Das Nienburger Bündnis „umFAIRteilen“, das aus den Gewerkschaften ver.di und GEW, der AWO, dem CJD, der Fundus gGmbH, dem Diakonischen Werk Nienburg sowie dem Verein Herberge zur Heimat Nienburg e.V. besteht, setzt sich für eine stärkere Besteuerung großer Vermögen zur Finanzierung öffentlicher Aufgaben wie Bildung, Soziales und Umweltschutz ein.

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Erstellt:
7. April 2013, 00:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 38sec

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