Wo soll das Stadtmodell hin?

Wo soll das Stadtmodell hin?

Manon Garms DH

Nienburg soll ein bronzenes Stadtmodell bekommen. Die Idee dazu hat der Verein zur Förderung der historischen Forschung und Bildung in Stadt und Landkreis Nienburg in Zusammenarbeit mit der [DATENBANK=1040]Historischen Gesellschaft[/DATENBANK] zu Nienburg entwickelt. Die ursprünglichen Pläne sahen vor, das Stadtmodell vor dem Gebäude an der Langen Straße 31/33 aufzustellen – also dort, wo die Stadt die „Wissensburg“ plant. Jetzt gibt es von der Stadtverwaltung einen Alternativvorschlag für einen anderen Standort: die ehemalige Bushaltestelle an der Langen Straße vor der Goldschmiede Kullmann. Die Begründung: Beim Standort an der Langen Straße 31/33 könne es im Rahmen des Wochenmarktbetriebes zu Problemen kommen.

Der Verein zur Förderung der historischen Forschung und Bildung in Stadt und Landkreis Nienburg setzt sich dennoch für diesen Standort sein: „Der geeignetste Aufstellungsort liegt schräg gegenüber dem Rathausgiebel vor dem Gebäudekomplex Lange Straße 31/33. Dort findet der Betrachter sofort eine Orientierung und damit Zugang und Überblick zur historischen Altstadt“, sagt Vorsitzender Werner Junack.

Für den Standort an der ehemaligen Bushaltestelle gelte das nicht: „Die Blickachse Rathausgiebel/Rathaus – Marktplatz – Kirchplatz würde wegfallen. Damit würde die sofort mögliche Orientierung beim Blick über das Modell hinweg auf die realen Merkmale der Stadtmitte erheblich erschwert. Dieser wesentliche Zweck des Modells würde vergeben“, sagt Junack.