Stefan Schwiersch DH

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Nienburg 25.06.2017 Von Stefan Schwiersch

Wochenende der Pleiten

Guten Tag

Also, ich weiß nicht, wie es Ihnen in den letzten Tagen erging, aber für mich war es ein Wochenende zum Vergessen, zumindest in sportlicher Hinsicht. Das begann bereits am Freitag mit dem Endspiel der Altherren-Staffelsieger um die Kreismeisterschaft in Uchte zwischen [DATENBANK=4997]Steimbke[/DATENBANK] und Schamerloh/Bohnhorst, wo uns die Freunde aus dem Südkreis beim 0:3 mal so richtig die Karten gelegt haben. Nochmal herzlichen Glückwunsch an Daniel Meyer und sein Team, Bericht folgt in der morgigen Ausgabe. Das setzte sich am Sonnabend fort beim erstmals ausgetragenen Tennis-Dörfer-Vergleich zwischen Liebenau und Oyle, an dem insgesamt zehn Spieler teilnahmen, die allesamt aus dem Handball oder Fußball stammen und die erst im fortgeschrittenen Alter ihr Faible für den kleinen Ball gefunden haben. Der Modus: Fünf gegen fünf – zwei Doppel und ein Einzel, immer wieder mit neu ausgelosten Paarungen. Endstand: Liebenau zwölf, Oyle null.

Grämen mussten wir Oyler uns indes nicht, schließlich hat der SV Aue seine Cracks seit dieser Sommersaison im regulären Herren 30-Spielbetrieb angemeldet und einige Multitalente im Aufgebot, die über ein echtes Zauberhändchen verfügen. Wie Malte Grabisch oder Christian Tonn. Auf der anderen Seite verdienten sich Spätberufene wie Arne oder Jörn Boswyk über ihre Laufarbeit zumindest Sympathiepunkte. Ich selbst war noch am dichtesten dran am Ehrenpunkt, hatte den hadernden Kay Kortha schon am Haken. Doch nach hinten raus ließ mich der Hund verhungern. Riesenspaß gemacht hat‘s trotzdem, und beim Rückkampf hoffentlich bald in Marklohe werden die Oyler dann voraussichtlich ihre jetzt noch fehlenden Koryphäen aufbieten können wie Marco „Roger“ Peimann oder Max „Rafael“ Reimers.

Den Pleiten-Hattrick komplett machte dann gestern unsere Zweitgeborene, die das „Eiskönigin“-Memory haushoch gewann. Diese Niederlage muss man aber selbstredend differenziert betrachten, schließlich ist der eklatante Altersunterschied per se ein Nachteil für den Erzieher. Und das Gehirn einer knapp Vierjährigen ist beim Speichern von Anna-, Elsa- oder Olaf-Bildern nun mal deutlich leistungsfähiger. Das waren also ganz andere Vorzeichen als in den Wettbewerben zuvor. Trotzdem: Glückwunsch, K2. Und wegen des frechen Grinsens geht‘s heute Abend ziemlich früh ins Bett.

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Erstellt:
25. Juni 2017, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 05sec

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