Manon Garms DH

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Nienburg 22.11.2017 Von Manon Garms

Wochenmarkt oder Stadtmodell?

Das historische Bronze-Stadtmodell, das im Frühjahr 2018 in der Nienburger Innenstadt aufgestellt werden soll, hat erneut für Diskussionen gesorgt – dieses Mal nicht im zuständigen Kulturausschuss, sondern im Ausschuss für Sicherheit und Ordnung. Im Kern geht es darum, ob ein solches Modell Vorrang vor dem Wochenmarkt hat. Denn wenn es – wie der Kulturausschuss empfohlen hat – an der Langen Straße 33 vor der geplanten „Wissensburg“ aufgestellt wird, muss ein Wochenmarktbeschicker umziehen. Eine deutliche Position für den Wochenmarkt bezog [DATENBANK=188]Tim Hauschildt[/DATENBANK] (CDU): „Ich bin Kulturbanause. Es ist nicht damit getan, dass ein Beschicker den Standort wechselt. Denn dann müssen auch alle anderen wechseln, weil der Beschicker nicht einfach irgendwo dazwischenpasst. Der Kulturausschuss hat nur an das Modell gedacht und sonst an nichts“, kritisierte Hauschildt. Anders sah das sein Parteikollege [DATENBANK=6626]Thomas Olbrich[/DATENBANK]: „Ich glaube nicht, dass der Wochenmarkt leidet, wenn ein Marktbeschicker umziehen muss.“

[DATENBANK=86]Rüdiger Altmann[/DATENBANK] (SPD) äußerte Bedenken, dass das Modell Schaden nehmen könnte, während die „Wissensburg“ gebaut wird. [DATENBANK=84]Anja Altmann[/DATENBANK] (SPD) forderte, dass der Standort für alle akzeptierbar sein und man auch die Marktbeschicker mit an den Tisch holen müsse. Als Übergangslösung schlug sie die ehemalige Bushaltestelle an der Langen Straße vor. „Dann können wir gucken, was mit dem Gebäude an der Langen Straße 31/33 passiert.“

Die Diskussion um den Standort für das historische Stadtmodell dürfte innerhalb der Fraktionen nun also noch einmal in eine neue Runde gehen.

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Erstellt:
22. November 2017, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 45sec

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