Helge Nußbaum DH

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Landkreis 01.04.2019 Von Helge Nußbaum

Woher kommt der Aprilscherz?

Guten Tag

Viele lieben sie, wiederum andere hassen sie, aber drum herumkommen wir im Prinzip alle nicht. Keine Angst, ich spreche nicht vom allseits beliebten FC Bayern München. Wer keine Aprilscherze mag, sollte am Montag die Zeitung oder den Laptop zugeklappt und das geliebte Smartphone ausgeschaltet lassen. Kaum einer spart sich zum heutigen 1. April einen Scherz und sei er auch noch so schlecht. Doch woher kommt eigentlich dieser alte Brauch? Erstmals überliefert ist die Redensart „jemanden in den April schicken“ in Deutschland aus dem Jahr 1618 in Bayern. Eine der verbreitetsten Entstehungstheorien geht allerdings auf die Kalenderreform des französischen Königs Karl IX. von 1564 zurück, bei der auch der Neujahrstag verschoben wurde. Und zwar vom 1. April auf den 1. Januar!

Manche Witzbolde verschickten ihre Einladungen zu Feiern am Neujahrstag aber trotzdem weiterhin zum 1. April. Wer darauf reinfiel und anreiste, wurde als „Aprilnarr“ verspottet. Es gibt aber viele weitere Theorien, wie zum Bespiel die des Wetters: Schließlich macht es im April bekanntlich, was es will und hält die Menschen mit seiner Launenhaftigkeit zum Narren – und die Menschen machen es ihm nach.

Also: Seien Sie heute nicht allzu leichtgläubig und vertrauen Sie niemanden, außer Ihrer Tageszeitung „DIE HARKE“. Wir schreiben schließlich immer die Wahrheit.

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Erstellt:
1. April 2019, 04:48 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 40sec

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