Nach dem Einschlagen einer Scheibe drang der Rauch auch aus dem Obergeschoß. Foto: Schiebe

Nach dem Einschlagen einer Scheibe drang der Rauch auch aus dem Obergeschoß. Foto: Schiebe

Liebenau 15.07.2020 Von Uwe Schiebe

Wohnhausbrand in Liebenau

Keine Verletzten aber Haus unbewohnbar

Heute gegen 12:30 Uhr löste die Rettungsleitstelle in der Samtgemeinde Liebenau Sirenenalarm aus. Aus einem Wohnhaus in der Sternstraße direkt neben der Tankstelle stieg schwarzer Rauch auf. Eine aufmerksame Anliegerin hatte den Rauch entdeckt und sofort Alarm geschlagen.

Beim Eintreffen der Feuerwehr drang der schwarze Rauch aus der Haustür. Foto: Schiebe

Beim Eintreffen der Feuerwehr drang der schwarze Rauch aus der Haustür. Foto: Schiebe

Als das erste Fahrzeug der Ortsfeuerwehr Liebenau an der Einsatzstelle eintraf, hatten Mitarbeiter bereits mehrere Ausstellungsfahrzeuge vor dem Haus weggefahren. Unter schwerem Atemschutz ging ein Trupp ins Gebäude und konnte mit einem Wasser-/Schaumgemisch den Brand im Erdgeschoß schnell löschen. Über die Drehleiter wurde im Obergeschoß ein Fenster eingeschlagen, damit der Rauch ins Freie gelangen konnte. Personen waren nicht im Gebäude und auch nicht in Gefahr. Mit dem Hochdrucklüfter wurde dann das Gebäude rauchfrei gemacht.

Unter schwerem Atemschutz ging ein Trupp der Feuerwehr ins Gebäude. Foto: Schiebe

Unter schwerem Atemschutz ging ein Trupp der Feuerwehr ins Gebäude. Foto: Schiebe

Das Wohnhaus ist bis auf Weiteres nicht bewohnbar. Der Hausbesitzer und seine Familie werden zunächst bei Verwandten unterkommen. Im Einsatz waren unter der Leitung von Rico Schmidt die Feuerwehren Liebenau, Binnen, Bühren, Glissen und Pennigsehl mit 52 Einsatzkräften sowie ein Rettungswagen und die Polizei. Während des Einsatzes war die Sternstraße für den Verkehr gesperrt. Zur Brandursache und Schadenshöhe konnte die Polizei vor Ort noch keine Angaben machen. Gegen 14:00 Uhr konnte die Feuerwehr den Einsatzort verlassen.

Rußverschmiert unter Atemschutz kommt der Feuerwehrmann aus dem Gebäude. Foto: Schiebe

Rußverschmiert unter Atemschutz kommt der Feuerwehrmann aus dem Gebäude. Foto: Schiebe

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Erstellt:
15. Juli 2020, 15:35 Uhr
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