Im Außenbereich wurden die letzten Glutnester abgelöscht. Henkel

Im Außenbereich wurden die letzten Glutnester abgelöscht. Henkel

Nienburg 16.12.2018 Von Marc Henkel

Wohnung nach Zimmerbrand unbewohnbar

Rauchgase eingeatmet: Bewohner kamen ins Krankenhaus

Am Sonntagmorgen bemerkten Bewohner einer Wohnung im Nienburger Starenhof gegen sechs Uhr, dass es im Bereich des Wohnzimmers zu einem Feuer gekommen war. Umgehend setzen Sie den Notruf ab. Nur kurze Zeit später heulten in Nienburg die Sirenen, da es sich bei dem Objekt um ein Vier-Parteien-Haus handelte und Menschenleben in Gefahr waren.

Beim Eintreffen des ersten Feuerwehrfahrzeuges drang Qualm aus der Wohnung, die im ersten Obergeschoss lag. Während zwei Trupps unter umluftunabhängigen Atemschutz sich den Weg zum Brandraum bahnten, brachte sich die Drehleiter auf der Gebäuderückseite in Stellung, um von außen den Bereich der Wohnung auszuleuchten und einen zweiten Rettungsweg zu schaffen.

Nach einer ersten Erkundung durch die vorgegangenen Trupps konnte schnell die Rückmeldung gegeben werden, dass das Feuer fast aus ist und nur Nachlöscharbeiten nötig seien. Die Einsatzkräfte löschten eine Sitzgruppe ab und verbrachten diese ins Freie.

Als die letzten Glutnester gelöscht waren und sich der Qualm aus der Wohnung verzogen hatte, konnte man das wahre Ausmaß des entstandenen Schadens sehen. Alle Räume in der Wohnung wurden durch den Brandrauch stark in Mitleidenschaft gezogen. Im eigentlichen Brandraum, dem Wohnzimmer, müssen Temperaturen geherrscht haben, dass selbst der Putz von den Wänden platze.

Die drei Bewohner der Wohnung wurden vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht, da diese Rauchgase eingeatmet hatten. Sie müssen vermutlich in den nächsten Wochen bei Freunden oder Bekannten unterkommen, da die Wohnung vorerst nicht bewohnbar ist.

Die Freiwillige Feuerwehr Nienburg war mit vier Fahrzeugen und 22 Einsatzkräften vor Ort. Mit im Einsatz waren die Polizei und der Rettungsdienst.

Die Polizei hat zur Brandursachenermittlung die Ermittlungen aufgenommen. Zur Schadenhöhe konnten bei Einsatzende noch keine Aussage getätigt werden.

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Erstellt:
16. Dezember 2018, 10:56 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 52sec

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