Will mit der Eintracht ins Königsklassen-Achtelfinale: Trainer Oliver Glasner. Foto: Sebastian Christoph Gollnow/dpa

Will mit der Eintracht ins Königsklassen-Achtelfinale: Trainer Oliver Glasner. Foto: Sebastian Christoph Gollnow/dpa

Frankfurt/Main 25.10.2022 Von Deutsche Presse-Agentur

„Wollen gewinnen“: Eintracht selbstbewusst gegen Marseille

Eintracht Frankfurt geht mit großem Selbstvertrauen in das Champions-League-Spiel am Mittwoch (21.00 Uhr/DAZN) gegen Olympique Marseille. „Wir wissen, dass wir gegen Marseille am besten gewinnen. Die Ausgangsposition ist klar“, sagte Eintracht-Cheftrainer Oliver Glasner. „Wir gehen auf den Platz, wollen gewinnen, nach vorne spielen und Marseille vor Probleme stellen. Darauf achten wir und nicht auf die Tabellensituation.“  Das Hinspiel gewannen die Hessen mit 1:0. Der Fußball-Bundesligist ist mit vier Punkten Tabellenletzter der Gruppe D hinter Tottenham Hotspur, das sieben Punkte hat, sowie Marseille und Sporting Lissabon mit je sechs Punkten. Um noch ins Achtelfinale einziehen zu können, müssen die Frankfurter gegen Marseille gewinnen. Eine Niederlage wäre gleichbedeutend mit dem Aus in der Königsklasse. Falls Lissabon zudem im parallel angesetzten Spiel bei Tottenham ein Sieg gelingt, wäre auch der dritte Platz und das Überwintern in der Europa League nicht mehr möglich. Die Eintracht bestreitet das letzte Gruppenspiel kommenden Dienstag in Lissabon.  Abgesehen von den Langzeitverletzten Aurélio Buta, Makoto Hasebe und Ansgar Knauff  sowie dem gesperrten Tuta kann Glasner auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. Zur Verfügung steht auch wieder Innenverteidiger Jérôme Onguene. Sein Startelf-Debüt wird der Kroate Hrvoje Smolcic in der Abwehr geben. Nach den schweren Ausschreitungen im Hinspiel am 13. September ist das Duell am Main als Hochsicherheitsspiel eingestuft worden. Es werden rund 2000 Fans aus Frankreich erwartet. Die Polizei wird mit einem Großaufgebot präsent sein. Vor und während der Begegnung in Marseille waren aus beiden Fanblöcken immer wieder auf die gegnerischen Anhänger Leuchtraketen gefeuert und Böller geworfen worden. Eine der Raketen traf einen Eintracht-Fan am Hals und verletzte ihn schwer. „Im Hinspiel war das für alle Spieler ein Schock. Da waren Kriminelle auf beiden Seiten dabei“, sagte Eintrachts Mittelfeldakteur Djibril Sow. „Ich hoffe, so etwas nicht mehr erleben zu müssen.

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Erstellt:
25. Oktober 2022, 14:39 Uhr
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