Nienburg 19.03.2017 Von Die Harke

Wünsche der Jugendlichen ernst nehmen

Tonne und Völlers im Dialog mit dem Kreisjugendring Nienburg

Der heimische Landtagsabgeordnete und Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Landtagsfraktion, Grant Hendrik Tonne, und die SPD-Bundestagskandidatin Marja-Liisa Völlers trafen sich zu einem Gedankenaustausch mit dem Vorsitzenden des Kreisjungendrings Nienburg, [DATENBANK=1385]Jörg Meier[/DATENBANK], und den beiden hauptamtlichen Mitarbeiterinnen [DATENBANK=2983]Jana Jüttner[/DATENBANK] und [DATENBANK=3392]Madlien Horlbeck[/DATENBANK]. „Beide Seiten freuten sich über einen Austausch und enge Kontakte im Sinne der Kinder und Jugendlichen im Landkreis“, schreiben die Sozialdemokraten. Vonseiten des Kreisjugendrings sei dabei sehr deutlich auf die grundlegende Herausforderung hingewiesen worden, dass ehrenamtliches Engagement in Vereinen meistens am Wochenende oder am Abend erfolge.

Dazu heißt es: „Hierbei ergeben sich aber immer wieder Probleme, da Verwaltungen naturgemäß hauptsächlich von 8 bis 16 Uhr arbeiten und zu bearbeitende Formulare für ehrenamtliche Betreuer mittlerweile sehr kompliziert seien. Hier wünscht sich der Kreisjugendring einen spürbaren Abbau von Bürokratie. Einhergehend damit sei auch eine Tendenz zur Gewährung von Fördergeldern für größere Träger festzustellen, kleinere ehrenamtlich strukturierte Organisation fielen dabei häufiger herunter.

[DATENBANK=513]Grant Hendrik Tonne[/DATENBANK] stimmte dieser Analyse zu und nahm den Prüfauftrag mit, zumindest bei geringeren Fördersummen eine vereinfachtere Antragsstellung zu ermöglichen.“ Ferner sei festzustellen, dass längst nicht alle Arbeitgeber ihre Beschäftigten für Jugendfreizeiten freistellen. Diese müssten sich daher Urlaub für solche Fahrten nehmen.

Großes Interesse weckte der „Glüxtest“ in Niedersachsen: Hierbei wurden Jugendliche gefragt, wie sie die Partizipationsmöglichkeiten bewerten und wie glücklich sie sind. Im Landkreis Nienburg nahmen 127 Jugendliche teil und sorgten für ein eher schlechtes Ergebnis. Gleichzeitig gab es zahlreiche Hinweise und Wünsche in Richtung Politik: mehr und besserer ÖPNV, bessere Internetverbindungen und den Wassersport an der Weser verbessern.

Einig waren sich die Gesprächsteilnehmer darin, dass der Kampf und das Engagement gegen Rassismus und Rechtsextremismus hochgehalten werden müsse.

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Erstellt:
19. März 2017, 21:00 Uhr
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