Besonders hohe Zahlen registrierter Infektionen haben Bayern, Nordrhein-Westfalen sowie Baden-Württemberg. Foto: Manu Fernandez/AP/dpa

Besonders hohe Zahlen registrierter Infektionen haben Bayern, Nordrhein-Westfalen sowie Baden-Württemberg. Foto: Manu Fernandez/AP/dpa

Berlin 23.04.2020 Von Deutsche Presse-Agentur

Zahl der Corona-Toten in Deutschland steigt auf über 5261

In Deutschland sind bis Donnerstagabend mehr als 149.900 Infektionen mit dem neuen Coronavirus registriert worden (Vortag Stand 20.30 Uhr: Mehr als 147.400 Infektionen).

Mindestens 5261 mit dem Erreger Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben (Vortag Stand 20.30 Uhr: 5018). Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt.

Die Uhrzeit, wann ein neuer Tagesstand gemeldet wird, variiert von Bundesland zu Bundesland. Zudem melden einige der Länder ihre Zahlen jeweils nicht immer zur gleichen Uhrzeit.

Nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts haben in Deutschland rund 103.300 Menschen die Infektion überstanden. Wie für andere Länder rechnen Experten aber auch hierzulande mit einer hohen Dunkelziffer nicht erfasster Fälle.

Besonders hohe Zahlen registrierter Infektionen haben den Statistiken der Bundesländer zufolge Bayern mit mehr als 39.800 nachgewiesenen Fällen und mindestens 1502 Toten, Nordrhein-Westfalen mit mehr als 30 500 Fällen und mindestens 1000 Toten sowie Baden-Württemberg mit mehr als 29.900 bestätigten Fällen und mindestens 1172 Toten.

Gerechnet auf 100.000 Einwohner verzeichnet Bayern mit einem Wert von 304,5 die meisten Infektionen. Im Bundesschnitt waren es 180,3. Allerdings ist die Anzahl der erfolgten Tests pro 100.000 Einwohner in den Bundesländern unterschiedlich hoch.

Mit Datenstand 23.4. schätzt das RKI die Reproduktionszahl auf 0,9. Das bedeutet, dass im Mittel fast jeder mit Sars-CoV-2 Infizierte einen weiteren Menschen ansteckt und die Zahl der Neuerkrankungen leicht zurückgeht.

Tabelle: Infektionszahlen nach Bundesländern

Zahlen des RKI

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Erstellt:
23. April 2020, 20:16 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 44sec

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