Die Geschenke kommen bei den Kindern besonders gut an. Foto: Johanniter

Die Geschenke kommen bei den Kindern besonders gut an. Foto: Johanniter

Landesbergen 19.11.2019 Von Die Harke

Zeit für den Weihnachtstrucker

Landesberger Johanniter stecken in den Vorbereitungen

Wenn am 23. November der Startschuss für den diesjährigen Johanniter-Weihnachtstrucker fällt, haben die Organisatoren hinter den Kulissen bereits monatelange intensive Vorbereitungen geleistet, um die Aktion auch in diesem Jahr zu einem Erfolg werden zu lassen. Bereits jetzt geht es für sie in die heiße Phase. Die Sammelaktion läuft bis zum 16. Dezember.

Im Rahmen dieser humanitären Hilfsaktion rufen die Johanniter in Landesbergen bereits zum dritten Mal Schulen, Kindergärten, Vereine und Firmen sowie Privatleute dazu auf, Pakete mit Grundnahrungsmitteln und Hygieneartikeln (nach einer vorgegebenen Packliste) zu packen und im Johanniter-Centrum-Landesbergen Hinter den Höfen/Ecke Vagesweg abzugeben.

Zwischen Weihnachten und Silvester werden die gespendeten Hilfspakete dann in sechs Lkw-Konvois von ehrenamtlichen Fahrern und Helfern der Johanniter nach Albanien, Bosnien, Nord- und Zentral-Rumänien, die Ukraine sowie nach Bulgarien gebracht. Ziel der Konvois sind ausgewählte Kleinstädte, Dörfer und abgelegene Bergdörfer. Dort werden die Pakete mit großer Unterstützung seitens einiger ortsansässiger, zuverlässiger Partnerorganisationen wie etwa Kirchengemeinden, Schulen oder privaten Initiativen an die Empfänger übergeben. Zu ihnen gehören sozial schwache und kinderreiche Familien, Waisen, Kindergarten- und Schulkinder, Senioren, Menschen mit Behinderung oder Besucher von Armenküchen. Allein im vergangenen Jahr konnten mehr als 55.000 Päckchen mit insgesamt 44 Sattelschleppern in die Zielländer gebracht werden und Tausende Menschen ein wenig glücklicher machen.

Gerade jetzt, in den Wochen vor dem Startschuss der Sammelaktion,laufen die Vorbereitungen mit Hochdruck. „Im Verlauf der vergangenen Jahre hat sich der Johanniter-Weihnachtstrucker von einer rein auf Bayern begrenzten Aktion erweitert. In diesem Jahr beteiligen sich mit Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringensowie Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg fast alle der deutschen Landesverbände der Johanniter“, sagtGünter Graue, lokaler Weihnachtstrucker-Koordinator der Johanniter in Landesbergen.

„Das heißt, in jedem Regionalverband wollen Helfer gefunden und informiert sein, Lastwagen müssen organisiert und Routen geplant werden, Zollpapiere sind vorzubereitenund vieles, vieles mehr.Die Pakete erleichtern den Menschen in den Zielländern die Grundversorgung in den harten Wintermonaten und senden ihnen zugleich ein Zeichen der Solidarität“, weiß Graue. „Darüber hinaus macht die Aktion uns selbst bewusst, dass vieles, was wir für selbstverständlich halten, für andere Menschen in Europa nach wie vor sehr wertvoll ist – sei es eine intakte Infrastruktur, zur Schule zu gehen, ausreichend zu Essen zu haben oder Dinge wie eine Zahnbürste zu besitzen.“

Weitere Informationen zur Aktion, zu den nächstgelegenen Abgabestellen und den Verteilregionen sowie zu Spendenmöglichkeiten gibt es im Internet unter www.johanniter.de/weihnachtstruckeroder auf der Facebook-Fanseite www.facebook.com/JohanniterWeihnachtstrucker.

Nicht nur mit Päckchen, auch mit Spenden kann man den Weihnachtstruckern unter die Arme greifen und den Transport der Pakete und die Koordination des Projektes unterstützen – über die Internetseite der Aktion, an den jeweiligen Abgabestellen oder direkt über folgendes Konto: Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.; IBAN: DE89 3702 0500 0004 3030 02; BIC: BFSWDE33XXX; Stichwort: Weihnachtstrucker.

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Erstellt:
19. November 2019, 15:07 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 26sec

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