Für den Besuch des Kreiszeltlagers hatten sich die Alterskameraden in Schale geworfen. Thiermann

Für den Besuch des Kreiszeltlagers hatten sich die Alterskameraden in Schale geworfen. Thiermann

Grafschaft Hoya 25.07.2019 Von Die Harke, Von Marion Thiermann

Zeltlager und Fürst Pückler

Alterskameradschaft der Feuerwehr aus der Grafschaft Hoya war unterwegs

Kürzlich besuchten die Mitglieder der Alterskameradschaft der Freiwilligen Feuerwehr Samtgemeinde Grafschaft Hoya das Kreisjugendfeuerwehrzeltlager in Hoya. Nach einer kurzen Begrüßung durch die Jugendwarte Silke Gütz (Hoya), Anke Precht (Eystrup und Umgebung) und Jessica Eschenhorst (Bücken und Umgebung) unternahmen sie einen Rundgang durch die Zeltstadt und suchten die Jugendfeuerwehrmitglieder unserer Samtgemeinde auf. Im Anschluss an dem Rundgang trafen die Kameraden sich im Verpflegungszelt bei Kaffee und Kuchen. In dieser Kaffeepause wurden sie von den aktiven Kameraden der Wehren Bücken und der Helzendorf-Nordholz und ihren Frauen bedient. Die traditionelle Drei-Tage-Fahrt der Alterskameradschaft führte in die Niederlausitz. Zunächst steuerte die 42-köpfige Reisegesellschaft das schon mehrmals besuchte Restaurant „Zum Anker“ in Rothensee bei Magdeburg zum Frühstück an. Weiter ging es in den Spreewald zu einer gemütlichen Kahnfahrt auf den Fließen und einem Besuch des Museumsdörfchen Lehde, dem „Venedig im Taschenformat“, wie es einst vom Schriftsteller Fontane genannt wurde.

Wieder am Ausgangsort Lübbenau angekommen, ging es weiter nach Cottbus. Der zweite Tag begann mit einer Rundfahrt durch die polnische Nieder-laussitz mit den Städten Lubsko und der Kreisstadt Zary.

Nach einem kurzen Besuch des „Polenmarktes“ in Bad Muskau ging es zum eigentlichen Ziel, dem Fürst-Pückler-Park. Dieser Landschaftspark im englischem Stil gilt mit 830 Hektar als der größte in Zentraleuropa und zählt zu den wenigen staatenübergreifenden Welterbestätten. Etwa ein Drittel der Fläche befindet sich auf deutschem und zwei Drittel auf polnischem Territorium.

Eine zweistündige Führung rund um das wiedererbaute Schloss vermittelte der Gruppe Einblicke in die Architektur der englischen Landschaftsgärten. Ebenfalls wurde die Vita des ziemlich exzentrischen Fürsten Hermann Ludwig von Pückler vermittelt, der diese herrliche Parklandschaft von 1815 bis 1845 erschaffen hat.

Der letzte Tag der Reise galt dem Besuch des Wörlitzer Parks. Auf den Seen des Parks, der bereits 1740 auch im englischem Stil geschaffen wurde, unternahm man eine Kahnpartie und bekam so vom Wasser aus die Sehenswürdigkeiten nicht nur zu sehen, sondern auch fachkundig erklärt.

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Erstellt:
25. Juli 2019, 16:07 Uhr
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