Die Gruppe in Köln. Landkreis

Die Gruppe in Köln. Landkreis

Landkreis 17.12.2017 Von Die Harke

Zentralmoschee in Köln besucht

Landkreis und Türkisch-Islamische Gemeinde haben im Rahmen des interreligiösen Dialogs einen Ausflug organisiert

49 Frauen aus unterschiedlichen Kulturen und Generationen haben am vergangenen Wochenende eine Tagesfahrt nach Köln unternommen. Ziel der Fahrt, die der Landkreis mit dem Fachdienst [DATENBANK=6210]Migration und Teilhabe[/DATENBANK] in Kooperation mit der Türkisch-Islamischen Gemeinde zu Nienburg organisiert hat, waren die neue Zentralmoschee in Köln und der Kölner Dom. „Ängste und Vorurteile können nur abgebaut werden, wenn man den Fremden, den Anderen oder der anderen Religion begegnet“, erläutert Carmen Prummer, Fachdienstleiterin Migration und Teilhabe, die Motivation für die Tagesfahrt. Beindruckt war die Gruppe zunächst vom augenscheinlichen Unterschied zwischen dem offenen, modernen Neubau der Moschee im Gegensatz zum jahrhundertealten, gewaltig großen Domgebäude.

In beiden Gotteshäusern gab es eine Führung für die Reisegruppe. „Neben den Unterschieden in der Bauweise wurde bei den Führungen wunderbar deutlich, dass es viele Gemeinsamkeiten in den Religionen gibt“, fasst Carmen Prummer die Erlebnisse zusammen.

[DATENBANK=1575]Carmen Prummer[/DATENBANK] hat gemeinsam mit Macide Baykus, der zweiten Vorsitzenden der Türkisch-Islamischen Gemeinde zu Nienburg, diese Fahrt organisiert. „Wir sollten öfter die Gemeinsamkeiten unserer Kulturen und Religionen in den Fokus stellen, nicht die Unterschiede“, sagt Macide Baykus: „Dies führt zu einem friedlichen Miteinander und hilft, Vorurteile abzubauen.“

Im Zuge des interreligiösen Dialogs können sich die beiden Frauen für die Zukunft auch einen gemeinsamen Besuch der Nienburger Moscheegemeinde vorstellen. „Interreligiöser Dialog bedeutet, dass Angehörige unterschiedlicher Religionen sich begegnen und austauschen. Das ist uns bei dieser Fahrt gelungen. Viele Gespräche miteinander und nicht übereinander ermöglichten uns, Vorurteile abzubauen“, unterstreicht Macide Baykus.

Veranstaltungen des Fachdienstes Migration und Teilhabe werden unter anderem gefördert durch das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung.

Weitere Informationen über die Integrationsarbeit des Landkreises können gerne bei Carmen Prummer unter (05021) 967686 oder unter integration@kreis-ni.de erfragt werden.

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Erstellt:
17. Dezember 2017, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 53sec

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