Kerstin Lüders, Leiterin der Nienburger Wirtschaftsförderung, und Carsten Rose, Direktor der Polizeiakademie, tauschten sich zur „Zimmerbörse“ aus. Polizeiakademie Nienburg

Kerstin Lüders, Leiterin der Nienburger Wirtschaftsförderung, und Carsten Rose, Direktor der Polizeiakademie, tauschten sich zur „Zimmerbörse“ aus. Polizeiakademie Nienburg

Nienburg 13.07.2019 Von Die Harke

Zimmerbörse ist weiterhin gefragt

Angebot für Studierende der Polizeiakademie bleibt auch für das kommende Herbstsemester online

Die mit Jahresbeginn 2018 initiierte „Zimmerbörse“ für Studierende der Polizeiakademie bleibt auch für das kommende Herbstsemester online. So besteht für Studierende über den Internetauftritt der Stadt Nienburg weiterhin die Möglichkeit, nach Wohnraum zu suchen. Das gemeinsame Ziel der Stadt Nienburg und der Polizeiakademie am Standort Nienburg ist es, insbesondere den zahlreichen Studienanfängern bei der Suche nach freiem Wohnraum behilflich zu sein.

Im zurückliegenden Jahr haben insgesamt 600 Studienanfängerinnen und Studienanfänger ihre Ausbildung an der Polizeiakademie am Standort Nienburg angefangen. Im Frühjahr 2019 waren es 100, zum 1. Oktober werden weitere 200 neue Studierende erwartet.

Insgesamt zählt die Polizeiakademie am Standort Nienburg aktuell knapp 1150 Studierende. Etwa die Hälfte der jungen Nachwuchskräfte ist dabei auf passenden Wohnraum am Ort oder in der Umgebung angewiesen. Hier möchte die „Zimmerbörse“ als kostenloses Serviceangebot der Stadt Nienburg unterstützen.

Carsten Rose, Direktor der Polizeiakademie, begrüßt das Angebot: „Für viele unserer Studierenden ist eine Wohnung in der Stadt oder Umgebung von Nienburg immens wichtig, da die Anfahrtswege teilweise ein bis zwei Stunden betragen. Die Zimmerbörse ist ein passender Service für die Gesuche unserer Studierenden und die Angebote der Nienburgerinnen und Nienburger. Sie ist ein gelungenes Beispiel für die gute Kooperation zwischen der Polizeiakademie und der Stadtverwaltung“.

Die gute Resonanz in 2018 hat gezeigt, dass das Angebot angenommen worden ist. Auch in diesem Jahr ist ein anhaltendes Interesse an diesem Service sowohl seitens der Anbieter als auch der Suchenden vorhanden. In der ersten Jahreshälfte waren knapp 2500 Zugriffe bei den Mietangeboten und rund 2000 bei den Wohnungsgesuchen zu verzeichnen.

Silke Kritikos, die mit Hilfe der „Zimmerbörse“ ihre 2-Zimmer-Wohnung erfolgreich vermietet hat, äußert sich ebenfalls positiv über das Angebot: „Durch die Anzeige auf der städtischen Internetseite haben sich gleich mehrere Interessenten bei mir gemeldet“, so Kritikos.

Zum jetzigen Zeitpunkt sind in der „Zimmerbörse“ 15 Wohnungsangebote im Nienburger Stadtgebiet sowie 18 innerhalb des Landkreises beziehungsweise der Umgebung gelistet. Von kleinen Wohnungen bis hin zu Möglichkeiten für Wohngemeinschaften (WG) ist alles dabei. Zudem sind derzeit zehn Wohnungsgesuche eingestellt.

Suchende können ohne Registrierung ihr Gesuch online einstellen oder veröffentlichte Wohnungsangebote einsehen und Anbieter selbst kontaktieren. Privaten Anbietern bietet das Portal die Möglichkeit, ihr Wohnungsangebot einzustellen. Im Nienburger Rathaus ist für die technische Umsetzung des Portals Uwe Marks zuständig. Für Fragen rund um die Einstellung eines Inserates steht Heike Scharfenorth von der Wirtschaftsförderung der Stadt Nienburg zur Verfügung.

Die Stadt Nienburg weist ausdrücklich darauf hin, dass sie zu den Wohnungsangeboten keine Vorgaben macht und auch keine Maklerdienste übernimmt.

Die „Zimmerbörse“ ist online unter www.nienburg.de/zimmerboerse zu finden. Für einen persönlichen Kontakt ist Heike Scharfenorth unter der Telefonnummer (05021) 87318 zu erreichen.

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Erstellt:
13. Juli 2019, 08:07 Uhr
Lesedauer:
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