Arne Hildebrandt DH

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Guten Tag 03.12.2018 Von Arne Hildebrandt

Zugfahrt mit Hindernissen

Der erste Blick auf die Zugzielanzeige am Nienburger Bahnhof sollte nichts Gutes verheißen: Der IC Richtung Bremen sollte Sonntagnachmittag in Nienburg mit 90 Minuten Verspätung abfahren. Eigentlich hätte er schon um 13.13 Uhr fahren sollen. Um 14.45 Uhr war er noch immer nicht da. Ein Nienburger wollte um 14.54 Uhr mit dem Regionalexpress Richtung Verden und von dort weiter nach Hamburg fahren. Für diesen Zug waren nur fünf Minuten Verspätung angezeigt. Und eigentlich hätte die S-Bahn schon längst da sein müssen. War sie aber nicht. „Was läuft da wieder schief bei der Bahn?“, schoss es ihm durch den Kopf. Dann eine Durchsage, die nichts Gutes bedeutete: Am Bahnhof in Hannover sei es zu einem Schaden an der Oberleitung gekommen. Daher komme es zu Verspätungen und Zugausfällen. Was nun? Die Fahrgäste wurden mal wieder im Unklaren gelassen.

Am Gleis 3 kam inzwischen der Regionalexpress nach Hannover pünktlich an. Was die Fahrgäste, die einstiegen, noch nicht wussten: Der Zug endete in Neustadt. Das erfuhren sie aber erst während der Fahrt. Da saß der Nienburger schon im Zug nach Hannover. Denn weil der Zug Richtung Verden nicht pünktlich fuhr, versuchte er über Hannover nach Hamburg zu fahren. Schließlich sollte es es laut Bahnauskunft im Internet klappen.

Doch so weit kam er nicht. Statt dessen ging es zurück. Zum Glück erwischte er in Neustadt den Zug Richtung Verden, der nun doch fuhr, wenn auch mit erheblicher Verspätung. In Verden war der Anschluss nach Rotenburg aber längst weg. Also ging es nun über Bremen nach Hamburg. Schließlich erreichte er sein Ziel doch noch, wenn auch mit einer Stunde Verspätung.

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Erstellt:
3. Dezember 2018, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 52sec

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