Der Unglücksfall im Verdener Bahnhof lässt sich nicht exakt rekonstruieren. Foto: dpa/Wagner

Der Unglücksfall im Verdener Bahnhof lässt sich nicht exakt rekonstruieren. Foto: dpa/Wagner

Verden 07.09.2021 Von Die Harke

Zugunglück: Hintergründe lassen sich nicht endgültig klären

Ein Mann kam ums Leben / Einwirken anderer Personen kann ausgeschlossen werden

Der tragische Unglücksfall auf dem Verdener Bahnhof, bei dem am Freitagabend zwei Menschen von einem Güterzug erfasst worden sind, lässt sich hinsichtlich der Hintergründe nicht mehr endgültig rekonstruieren.

Nach wie vor ist unklar, ob der 33-jährige Mann, der bei dem Unfall ums Leben gekommen ist, in dem Bewusstsein des herannahenden Zuges oder aus Unachtsamkeit in das Gleisbett getreten ist - möglicherweise mit dem Ziel, unerlaubt die Gleise zu queren.

Augenzeugen des Vorfalles haben berichtet, dass der Mann vom Bahnsteig in das Gleisbett gesprungen, dabei ins Straucheln und dann zum Liegen gekommen ist, bevor er vom Zug erfasst wurde. Die Person hat auf die Zeugen alkoholisiert gewirkt.

Ein Einwirken anderer Personen an dem Sturzgeschehen kann nach dem bisherigen Stand der polizeilichen Ermittlungen ausgeschlossen werden. Die 25-jährige Frau, die bei dem Versuch, den Mann vor dem herannahenden Güterzug aus dem Gleisbett zu ziehen, selbst von dem Zug erfasst und schwer verletzt worden ist, stand zu dem 33-Jährigen in keiner Beziehung. Sie befand sich als Reisende auf dem Bahnsteig und ist zufällig Zeugin des Geschehens geworden.

Die 25-Jährige trug bei der Kollision mit dem Zug so schwere Verletzungen davon, dass sie nach wie vor in einem Krankenhaus behandelt wird.

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Erstellt:
7. September 2021, 14:00 Uhr
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