Der Originaltext. CJD

Der Originaltext. CJD

Loccum 10.03.2018 Von Nurten Akan

Zum Stärken des „Wir-Gefühls“

CJD-Serie: „Willkommen in Nienburg“ / Heute: Angebote für Geflüchtete

In der [DATENBANK=4396]Heimvolkshochschule (HVHS) Loccum[/DATENBANK] gibt es ein Seminarangebot für junge geflüchtete Menschen. Eine Heimvolkshochschule ist eine Volkshochschule mit Hotelbetrieb. Das bedeutet, es wird nicht nur zusammen gelernt, sondern die Gäste und Teilnehmenden arbeiten zusammen und essen zusammen. Man verbringt nicht ein paar Stunden, sondern einige Tage oder auch eine Woche miteinander dort. Das ist intensiv. Und es stärkt das Wir-Gefühl, den Team-Gedanken. Alles steht allen Menschen offen, unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Weltanschauung oder Religion. Alle, die friedlich miteinander lernen und engagiert miteinander diskutieren wollen, sind hier willkommen – natürlich auch Geflüchtete.

Für diese Zielgruppe sind Sprachkurse für Anfänger und Fortgeschrittene, Familienseminare zur Begegnung mit Herkunftsdeutschen sowie Kurse zur Berufsvorbereitung im Programm.

Und ein ganz besonderes Angebot für die Zielgruppe zwischen 18 und 26, die noch keinen Integrationskurs absolviert haben gibt es vom 19. bis 23. März: eine Woche gefördert vom Bundesprogramm „Kultur macht stark“. Dabei geht es um die Themen: Theater, Musik, Tanz und einfach miteinander sein, eine Woche ohne Stress, eine Woche lang über Probleme reden können aber nicht müssen. Und gutes Essen miteinander teilen gehört auch dazu.

Die Veranstaltung startet um am 19. März um 10 Uhr in der HVHS. Das Seminarangebot inklusive Verpflegung und Übernachtung kostet aufgrund der finanziellen Förderungen (fast) nichts. Die HVHS erhebt lediglich eine Einschreibegebühr von zehn Euro. Wessen Interesse nun geweckt wurde, der sollte sich unter Telefon (0 57 66) 96 09 21 oder per E-mail an prasuhn@hvhs-loccum.de melden.

[DATENBANK=4337]Kersten Prasuhn[/DATENBANK], der pädagogische Leiter der HVHS Loccum, erklärt, was ihm persönlich an der Arbeit mit Geflüchteten wichtig ist: „Wenn jemand in einer sehr schwierigen Situation ist, braucht er jemanden, der ihm zuhört. Und gut zuhören, das können wir in der Heimvolkshochschule Loccum.“

Ein weiteres Angebot nicht nur für Geflüchtete gibt es beim CJD Nienburg: Vom 20. bis zum 29. März bietet es ein Osterferienprogramm an. Dieses ist für alle offen. Alle Jugendliche, Kinder und Jungerwachsene sind herzlichst willkommen. Wir möchten in dieser Woche viel erleben: miteinander Backen, Spielen, Sport (moderates Joggen für alle, die ihren inneren Schweinehund überwinden wollen), Filmabende und ein Picknick an der Weser mit Wickingerschach sind mit im Programm. Für genauere Infos stehen Henrike Pauling unter Telefon (0 50 21) 97 11 74 und per E-Mail an henrike.pauling@cjd.de, Nurten Akan per E-Mail an nurten.akan@cjd.de und Heike Schepp per E-Mail an heike.schepp@cjd.de sowie per Telefon (0 50 21) 97 11 72 zur Verfügung.

Am Dienstag, 20. März, findet im [DATENBANK=340]Kulturwerk Nienburg[/DATENBANK] ab 16 Uhr das nächste für alle offene Begegnungscafé statt.

Gemeinsame Kunstprojekte können Geflüchteten helfen. Auf der rechten Seite steht der Originaltext. CJD

Gemeinsame Kunstprojekte können Geflüchteten helfen. Auf der rechten Seite steht der Originaltext. CJD

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Erstellt:
10. März 2018, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 21sec

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