Der Kommunale Innenentwicklungsfonds soll dazu dienen, die teilnehmenden 39 Städte, Gemeinden und Samtgemeinden des Landkreises Nienburg zu stärken. Foto: Zerbor - stock.adobe.com

Der Kommunale Innenentwicklungsfonds soll dazu dienen, die teilnehmenden 39 Städte, Gemeinden und Samtgemeinden des Landkreises Nienburg zu stärken. Foto: Zerbor - stock.adobe.com

Landkreis 05.05.2020 Von Die Harke

Zusage für Förderung von 300.000 Euro

Land Niedersachsen unterstützt Kommunalen Innenentwicklungsfonds im Landkreis

Der Landkreis Nienburg legt gemeinsam mit Städten und Gemeinden einen Kommunalen Innenentwicklungsfonds (KIF) zur Stärkung der Nienburger Region auf, den das Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung in der Anfangsphase mit 300.000 Euro unterstützen wird. Die entsprechende Zusage übermittelte Niedersachsens Regionalministerin Birgit Honé jetzt Landrat Detlev Kohlmeier. Das teilte die Kreisverwaltung mit.

Das Geld stammt aus Mitteln für Modellvorhaben der Regionalentwicklung. Der Kommunale Innenentwicklungsfonds soll dazu dienen, die freiwillig teilnehmenden 39 Städte, Gemeinden und Samtgemeinden des Landkreises Nienburg zu stärken. Mithilfe des Fonds sollen vor allem Leerständen in den Ortskernen und dem Flächenverbrauch an den Ortsrändern entgegenwirken.

„Die Herausforderungen unserer Zeit meistern wir nur gemeinsam. Daher ist es folgerichtig, dass sich die Kommunen im Landkreis Nienburg zusammenschließen und ihre Ressourcen bündeln. Das Land unterstützt das Vorhaben ausdrücklich, die Innenentwicklung über einen gemeinsamen Fonds voranzutreiben“, sagte Ministerin Honé. Gerade die kleinen und mittleren Städte und ihre Umlandgemeinden müssten gestärkt werden. Sie seien es, die die ländlichen Räume in einem Flächenland wie Niedersachsen attraktiv halten, so Honé weiter.

Sie erinnerte daran, dass gerade deswegen das Regionalministerium im vergangenen Jahr das Förderprogramm „Zukunftsräume Niedersachsen“ aufgelegt habe. Es dient der Attraktivitätssteigerung der kleinen und mittleren Zentren in den ländlichen Räumen. „Der KIF ist eine sehr gute Ergänzung zur Stärkung der ländlichen Räume und kann bei erfolgreicher Entwicklung sicher Vorbild für andere Regionen in Niedersachsen oder darüber hinaus sein“, so die Ministerin.

Nienburgs Landrat Detlev Kohlmeier und allen beteiligten Kommunen wünschte Honé viel Erfolg bei der Umsetzung: „Ich bin sehr gespannt darauf, welche Projekte zur Innenentwicklung mit diesem Geld gefördert werden und hoffe sehr, dass ich mir das eine oder andere Projekt vor Ort anschauen kann.“

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Erstellt:
5. Mai 2020, 05:43 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 54sec

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