Kämmerer Uwe Folk, Kita-Leiterin Beate Rock-Hoffmann und Bürgermeister Walter Eisner. Samtgemeinde Liebenau

Kämmerer Uwe Folk, Kita-Leiterin Beate Rock-Hoffmann und Bürgermeister Walter Eisner. Samtgemeinde Liebenau

Liebenau 29.09.2017 Von Die Harke

Zwei Kitas, eine Leitung

Samtgemeinde Liebenau verspricht hohes Niveau

Mit einem neuen Leitungsmodell hat die Samtgemeinde Liebenau die beiden kleineren Kindertagesstätten Binnen und Mainsche zukunftssicher aufgestellt und zugleich Synergien generiert: Beide Kitas haben seit einem Jahr mit Beate Rock-Hoffmann eine gemeinsame Leitung. Diese neue Struktur ist jetzt im Jugendausschuss vorgestellt worden. Liebenaus Kämmerer [DATENBANK=2621]Uwe Folk[/DATENBANK] war einer der Initiatoren des Projekts: „Zwei räumlich getrennte Einrichtungen gemeinsam zu leiten, aber quasi getrennt zu führen, sowas geht nur mit einem motivierten Team“, ist er überzeugt. Sein Ansatz: Synergien und Kompetenzen unter einer Leitung zu bündeln und die pädagogische Arbeit im Bereich der frühkindlichen Bildung für beide Einrichtungen aufeinander abzustimmen. Dies hat den Vorteil, dass damit den inhaltlichen Schwerpunkten in den Kitas Rechnung getragen werden kann, weil die Leitung ja beide Häuser kennt.

Die Samtgemeinde – Verwaltung und Politik – habe Wert darauf gelegt, Erzieherinnen „mitzunehmen“; angefangen von der Entwicklung der Idee bis hin zu Fragen der konkreten Ausgestaltung. Samtgemeindebürgermeister [DATENBANK=152]Walter Eisner[/DATENBANK] sagt: „Keine Kita ist das Anhängsel der anderen. Die Leitung wird zwischen den Einrichtungen und der Außenstelle in Pennigsehl pendeln. Es gibt verlässliche Präsenszeiten der Leitung in allen Einrichtungen.“

Durch die Personalunion an der Spitze der Kindertagesstätten will die Samtgemeinde langfristig die wohnortnahe Betreuung und qualifizierte frühkindliche Bildung sichern. „Wir sorgen für verlässliche Strukturen im Sinne der Kinder und ihrer Eltern. Und während einerseits jede Kita für sich ihre pädagogischen Konzepte umsetzen kann, ergeben sich andererseits durch die gemeinsame Leitung neue Potenziale für beide Häuser“, sagt Eisner.

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Erstellt:
29. September 2017, 21:00 Uhr
Lesedauer:
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