Das Schaf hat am Hals eine Bisswunde. Foto: Imkamp

Das Schaf hat am Hals eine Bisswunde. Foto: Imkamp

Wölpinghausen 19.10.2020 Von Oliver Hartmann

Zwei tote Schafe

DNA-Proben entnommen / Züchter vermutet Wolfsriss

Am Montagmorgen hat Hobbyzüchter Fritz Imkamp (63) auf seiner Weide in Wölpinghausen zwei seiner Schafe tot vorgefunden. Die zwei und drei Jahre alten Schafe wiesen Bissspuren an Hals und Hinterteil auf.

Der zuständige Wolfsberater hat DNA-Spuren und eine Haarprobe sichergestellt. Bis das Ergebnis der Proben vorliegt, können Wochen vergehen. Vermutungen zum Verursacher möchte der Wolfsberater nicht anstellen. Es sei besser, auf das Ergebnis der Untersuchung zu warten und sich auf Fakten zu stützen.

Imkamp selbst vermutet, dass ein Wolf die beiden Schafe gerissen hat und dann dabei gestört wurde. Die Schafe standen auf einer umzäunten Wiese. Wie Imkamp erklärt, habe er sich erst vor 14 Tagen von einer Firma über wolfssichere Zäune beraten lassen und die entsprechenden Förderungsanträge erhalten.

Für Imkamp und seine Frau Martina (60) ist es vor allem der emotionale Schaden, der schwer wiegt. Beide seien nicht gegen den Wolf und hätten sich im Wolfcenter in Dörverden über Wölfe informiert. Noch am Montagvormittag hat Fritz Imkamp seine anderen Schafe näher ans Haus geholt, zur Sicherheit.

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Erstellt:
19. Oktober 2020, 18:45 Uhr
Lesedauer:
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