Power-Frauen: Petra Nothnagel, Ursula Nothnagel und Marianne Lankau (von links) bestiegen allesamt das Treppchen bei den deutschen Meisterschaften im Bankdrücken. Lankau

Power-Frauen: Petra Nothnagel, Ursula Nothnagel und Marianne Lankau (von links) bestiegen allesamt das Treppchen bei den deutschen Meisterschaften im Bankdrücken. Lankau

Kraftsport 02.12.2017 Von Die Harke

Zweimal Gold, einmal Silber

Deutsche Meisterschaft im Bankdrücken: Die Damen des Powerteams Langendamm sahnen in Randersacker ab

Randersacker. Der Ausrichter für die deutsche Meisterschaft im Bankdrücken in Randersacker bei Würzburg schafft es immer wieder, eine hervorragende Atmosphäre in der Wettkampfhalle zu schaffen – gute Voraussetzungen für erstklassige Leistungen. Das [DATENBANK=1090]Powerteam aus Langendamm[/DATENBANK] lieferte wie gewohnt ab und fuhr bei drei Damenstarts zwei Gold- und eine Silbermmedaille ein. [DATENBANK=1188]Ursula „Uschi“ Nothnagel[/DATENBANK] hatte sich vorgenommen, wie seit 20 Jahren, in der Gewichtsklasse bis 63 Kilogramm zu starten – absolut kein Problem. [DATENBANK=1093]Marianne Lankau[/DATENBANK] möchte 2018 international eine Klasse tiefer starten als all die anderen Jahre. Mit 56 kg war das Ziel der Gewichtklasse bis 57 kg erreicht. 2016 hatte Petra Nothnagel bei der WM im Bankdrücken noch das Pech, dass sie nicht starten konnte, da das Körperwicht nicht unter 63 kg ging. Dieses Mal besser und intensiver vorbereitet, lag sie mit 62 kg deutlich darunter.

Mit 19 Starterinnen war die Seniorengruppe stark besetzt, was zwischen den einzelnen Versuchen eine lange Wartezeit bedeutet. Erste Starterin des Powerteams war Uschi Nothnagel. Jetzt kam es darauf an, ob die Vorbereitungen der vergangenen Wochen für das Ermitteln des Anfangsgewichtes richtig gewesen waren. Schließlich gibt es nur drei Versuche für jede Wettkämpferin. Nothnagel begann mit 52,5 kg und brachte das Gewicht perfekt zur Hochstrecke – das dreiköpfige Kampfgericht gab den Versuch gültig.

Danach war Marianne Lankau mit 55 kg im ersten Versuch an der Reihe. Mit angespannten Nerven konnte sie die Hantelstange sauber nach oben drücken und war somit in der Wertung. Petra Nothnagel war die Dritte im Bund und hat sich für das Jahr 2018 international einiges vorgenommen hat. 75 kg im Ersten: Sie zeigte keine Schwäche – alles korrekt und dreimal gültig.

Danach ging es in die zweite Runde. Durch die lange Wartezeit war bei Uschi Nothnagel die Spannung etwas abgefallen und die 55 kg konnte sie nicht bewältigen.Marianne Lankau ließ im zweiten Versuch gleich fünf Kilogramm mehr auflegen. 60 kg hatte sie lange nicht mehr gedrückt. Dieses Mal war die Vorbereitung perfekt, der Versuch auch. Nun ging es mit Petra Nothnagel weiter, auch sie ließ gleich auf 80 kg erhöhen. Alles lief wunderbar, die Hantel war fast oben, plötzlich knickte der rechte Arm weg und dank der blitzschnellen Reaktion der Scheibenstecker konnte Schlimmeres verhindert werden.

Bei Uschi Nothnagel wollte auch der dritte Versuch mit 55 kg nicht klappen – sie wurde trotzdem deutsche Meisterin in der Altersklasse 4 über 80 Jahre.

Trotz bester Bedingungen und großer Motivation waren dieses Mal die 62,5 kg für Marianne Lankau etwas zu schwer. Sie konnte dennoch die Silbermedaille in Empfang nehmen und holte sich den Vize-Titel in der Altersklasse 3 über 60 Jahre. Bei Petra Nothnagel lief im dritten Versuch mit 80 kg alles bestens und sie wurde damit deutsche Meisterin der Altersklasse 2 über 50 Jahre. Trainer [DATENBANK=1091]Peter Lankau[/DATENBANK] war mit den Leistungen seiner Damen äußerst zufrieden.

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Erstellt:
2. Dezember 2017, 21:00 Uhr
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