Nienburg 08.02.2017 Von Die Harke

Zweitliga-Team muss bis nach Kiel

Karl-Ulrich Wendenburg ist erneut Skat-Vereinsmeister von Karo-As Nienburg

Der Einladung des Vorstands zur Jahreshauptversammlung des [DATENBANK=2878]Skatvereins Karo-As[/DATENBANK] Nienburg sind 28 Mitglieder gefolgt, um vom [DATENBANK=2511]Vorsitzenden Karl-Ulrich Wendenburg[/DATENBANK], dem Spielwart Heinrich Lühring und dem Kassierer Armin Fröhlich einen kurzen Rückblick auf das vergangene Spieljahr zu bekommen. Die in der 2. Skat-Bundesliga spielende Erstvertretung hatte mit einem erfreulichen sechsten Platz den Klassenverbleib geschafft. Nach einer Umorganisation im Deutschen Skatverband starten Wilhelm Helms, Manfred Lorentz, Karl-Ulrich Wendenburg, Manfred Naujoks und Günter Schierholz künftig in einer anderen Staffel, hier warten Vereine aus dem „hohen Norden“ wie Kiel, Hamburg, aber auch Leer, Papenburg und Oldenburg auf die Nienburger.

Die Erstvertretung hat mit einem erfreulichen sechsten Platz den Klassenverbleib geschafft. Die zweite Mannschaft mit Julia Oelfke, Willi Rose, Hans-Günter Jureck und Rolf Schütze stieg von der Oberliga in die Verbandsliga ab. Dorthin aufgestiegen ist hingegen die „Dritte“, die für zwei Spieljahre der Bezirksliga angehörte.

Bei den Einzelmeisterschaften qualifizierten sich bei den Senioren Klaus Fischer und Willi Rose, bei den Herren Heinz Rosmaiti und Manfred Naujoks sowie bei den Damen Julia Oelfke für die Landesmeisterschaften in Königslutter. Die Deutschen Meisterschaften fanden gänzlich ohne Karo-As-Beteiligung statt. Ebenso erging es der 2. und der 3. Mannschaft, die auch nicht weiter als zur Landesmannschaftsmeisterschaft punkten konnten.

Die geringe Anzahl an weiterführenden Qualifikationen verbuchte hingegen Kassierer Armin Fröhlich mit einer gewissen Erleichterung, konnte er doch damit den Kassenbestand nach 2015 wieder aufstocken. Insgesamt wurde dem Kassierer von den Kassenprüfern eine saubere und übersichtliche Buchführung bescheinigt.

Spielwart Heinrich Lühring gab einen kurzen Überblick über die Spielstatistiken, so wurde Wolfgang Schotte besonders erwähnt, der 2016 an allen 55 Spielabenden teilgenommen hatte. Mit durchschnittlich 25,8 (Vereins-)Spielern pro Skatabend ist seit einigen Jahren eine Konstante in den Spielbetrieb gekommen. Mehrere erreichten die „magische Punktzahl“ von 3000 Punkten. Das höchste Einzelergebnis hatte wiederum Gertrud Kottner am 53. Spieltag mit 3296 Punkten vorzuweisen.

Heka-Pokal für Wendenburg

Den „Heka-Pokal“ sicherte sich Karl-Ulrich Wendenburg mit 3049 Punkten, ebenso den Vereinspokal, der im [DATENBANK=926]Sprotte-Zentrum[/DATENBANK] ausgespielt wurde. Er ist auch der neue Vereinsmeister: Mit einem Schnitt von 1079 Punkten aus 106 Serien setzte er sich knapp vor Manfred Lorentz (1077/102 Serien) und Wilhelm Helms (1072/106 Serien) durch und steht damit zum fünften Mal im Wechsel mit Helms und Lorentz auf der Meistertafel.

Mit Julia Oelfke konnte zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte eine Platzierung an ein weibliches Mitglied gehen – aus 52 Serien schaffte sie mit einem Schnitt von 1009 Spielpunkten hinter Heinz Rosmaiti (1059/100 Serien) den fünften Platz.

Zum Artikel

Erstellt:
8. Februar 2017, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 18sec

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen


Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.