An der Skulptur „Geöffnete Form“ im Ortsteil Helzendorf/Buschort mit Beschilderung und Vorstellung des Flyers: Bürgermeister Heinz Wedekind, Gemeindedirektor Wilfried Imgarten, Jürgen Köneking (Verwaltung), Martin Fahrland (Mittelweser-Touristik) und Heinrich Harries, der das Grundstück pflegt (von links). Achtermann

An der Skulptur „Geöffnete Form“ im Ortsteil Helzendorf/Buschort mit Beschilderung und Vorstellung des Flyers: Bürgermeister Heinz Wedekind, Gemeindedirektor Wilfried Imgarten, Jürgen Köneking (Verwaltung), Martin Fahrland (Mittelweser-Touristik) und Heinrich Harries, der das Grundstück pflegt (von links). Achtermann

Warpe. 14.07.2019 Von Horst Achtermann

Zwischen Tradition und Moderne

In einer Broschüre sind zahlreiche Informationen zum Skulpturenpfad und zur Gemeinde Warpe nachzulesen

In Warpe verbinden sich Tradition und Moderne mit zahlreichen reizvollen Ausflugszielen. Das alles ist nachzulesen in einem Flyer, den die Gemeinde Warpe in Begleitung des 16 Kilometer langen Skulpturenweges am Donnerstag der Öffentlichkeit übergeben hat. Die Gemeinde Warpe ist mit ihren rund 730 Einwohnern geprägt von der Landwirtschaft. Noch heute werden von rund 2.010 Hektar Gemeindeflächen über 1.765 landwirtschaftlich genutzt. Historische Mühlen und alte Hofanlagen sind ebenso zu finden wie traditionelle Gastronomiebetriebe bis hin zu einer Milchtankstelle sowie einem Tier- und Umweltschutzhof – all das ist in der Broschüre aufgeführt.

An der Skulptur „Geöffnete Form“ im Ortsteil Helzendorf-Buschort – von der Künstlerin Michaela Biet aus Nürnberg geschaffen – stellte Bürgermeister Heinz Wedekind den Flyer vor und erinnertedaran, dass im vergangenen Jahr kurz vor Weihnachten der Skulpturenweg in einer kleinen Feierstunde im Beisein einiger Künstler vorgestellt wurde. Er wies zudem darauf hin, dass am Weg eine große Anzahl verschiedener Einkehrmöglichkeiten und Ausflugsziele zu finden ist. Auf der Karte im Flyer sind Anlaufpunkte aufgeführt.

Die Skulptur „Geöffnete Form“ auf dem ehemaligen Grundstück von Heinrich Harries, der auch die Pflege rund um diese Skulptur übernommen hat, soll in seiner Kunstform Bezug auf die landwirtschaftlich geprägte Umgebung, die das Grundprinzip „Wachstum und Vermehrung“ beinhaltet, nehmen, erläutert die Beschreibung. Die Broschüre ist mit Bildstreifen aus der Gemeinde Warpe und Geschichten zu den Skulpturen gestaltet.

„Ich bin Fan von dieser Geschichte, tolle Ideen wurden Wirklichkeit“, sagt Martin Fahrland Geschäftsführer der Mittelweser-Touristik. Eine Info-Tafel an Parkplätzen aufzustellen, wäre noch eine Verbesserung zum Einstieg zu den tollen Skulpturen, so ein Vorschlag des Touristik-Fachmanns.

Alle Wege sind sowohl mit dem Fahrrad als auch mit dem Auto zu befahren. Der Skulpturenweg sei ein Rundweg durch die vier Ortsteile – Warpe, Nordholz, Windhorst und Helzendorf, erklärte Gemeindedirektor Wilfried Imgarten. Jürgen Köneking hatte in der Verwaltung die Herstellung des Flyers in Zusammenarbeit mit der Mittelweser-Touristik organisiert und erinnerte an die wichtigsten Daten zu der Geschichte des Skulpturenweges: Im September 2008 hatte Wolfgang Heising im Arbeitskreis „Forum Landentwicklung“ angeregt, einen Skulpturenpfad einzurichten, der 2015 im Rat als Skulpturenweg bezeichnet wurde.

Nach der Ausschreibung Mitte 2016 mit Bewerbungen von 40 Künstlern wählte eine Jury 18 von ihnen aus und stellte zehn Standorte vor. Der Rat beschloss letztlich im Februar 2017, sieben Skulpturen zu errichten. Hinzu kommt das „Haus der Sonne“. Nach Eingang des Förderbescheides und Auftragserteilung an die Künstler im September 2018 und Aufstellung der siebten Skulptur am 29. November desselben Jahres mit Aufstellung der Beschilderung wurde der Skulpturenweg am 19. Dezember 2018 eingeweiht: Die Kosten betrugen 83.600 Euro mit Zuschüssen in Höhe von 74.000 Euro.

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Erstellt:
14. Juli 2019, 15:47 Uhr
Lesedauer:
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