Die Kirchengemeinden in Stolzenau und Schinna bieten Einkaufshilfen an. Symbolfoto: Pixabay

Die Kirchengemeinden in Stolzenau und Schinna bieten Einkaufshilfen an. Symbolfoto: Pixabay

Stolzenau/Schinna 24.03.2020 Von Die Harke

Zwölf Einkaufshelfer stehen jetzt bereit

Kirchengemeinden in Stolzenau und Schinna: Neue Bezahlmethode soll Akzeptanz erhöhen

Die St. Jacobi Kirchengemeinde Stolzenau und die St. Vitus-Kirchengemeinde Schinna erinnern an das Angebot des Einkaufsdienstes für Menschen, die das Haus in der aktuellen Corona-Krise nicht verlassen können.

Um die Akzeptanz in der Bevölkerung zu erhöhen, sind künftig keine Geldüberweisungen für getätigte Einkäufe mehr notwendig. Stattdessen holen die freiwilligen Helfer Einkaufsliste und Geld zu einem verabredeten Zeitpunkt vor der Haustür des Betroffenen ab, ohne dass es zu einer persönlichen Begnung kommt.

Laut Pastor Karsten Gelshorn gibt es aktuell zwölf Freiwillige, die gerne für andere einkaufen gehen möchten. Und so funktioniert der Einkaufsdienst: „Sie können unter Telefon (0 57 61) 39 38 anrufen und Ihren Einkauf in Auftrag geben. Zu einem vereinbarten Zeitpunkt kommt dann eine Helferin bzw. ein Helfer zu Ihnen nach Hause, holt den Einkaufszettel und das benötigte Geld ab und erledigt für Sie den Einkauf“, erläutert Gelshorn. Der Geldbetrag und die Liste sollen in einem verschlossenen Umschlag vor der Haustür liegen.

„Hinterher werden die Waren und das Restgeld zu Ihnen gebracht. Damit Sie wissen, dass Ihr Einkauf getätigt ist, klingelt die Helferin bzw. der Helfer an ihrer Wohnungstür und wartet, bis sie die Waren und das Geld in Ihre Wohnung geholt haben“, fährt der Seelsorger fort.

„Machen Sie gerne von unserem Angebot Gebrauch und erzählen Sie anderen davon, damit wir möglichst vielen helfen können“, appelliert er an die Gemeindemitglieder.

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Erstellt:
24. März 2020, 16:05 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 43sec

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