Newsletter „Das Leben und wir“

Gute Vorsätze für die Seele

Tee trinken in der frisch aufgeräumten Wohnung: in einer zunehmend unübersichtlichen Welt kann das unser Wohlbefinden steigern.

Tee trinken in der frisch aufgeräumten Wohnung: in einer zunehmend unübersichtlichen Welt kann das unser Wohlbefinden steigern.

Liebe Leserinnen und Leser,

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wir sind in der Phase des Januars angekommen, in der viele erstmals Bilanz ziehen: Halten Sie noch Ihre guten Vorsätze ein oder haben Sie sie schon aufgegeben? Hut ab, wenn Sie es bis hierhin schon geschafft haben – egal, wie hoch Sie sich Ihre Ziele gesetzt haben! Doch verzagen Sie nicht, wenn es dieses Jahr bislang noch nicht geklappt hat. Die gute Nachricht ist: Es ist nie zu spät dafür, positive Veränderungen im Leben vorzunehmen.

Die große Entrümpelung

Wie wäre es zum Beispiel damit, die Bude mal ordentlich zu entrümpeln? Der Trend geht hierzulande immer mehr in Richtung Decluttering, sprich: Die Deutschen wollen ihren Besitz auf das Wesentliche beschränken, um endlich mehr Wohnraum zu schaffen. Und nicht nur das: In einer unübersichtlichen, von Krisen geprägten Welt hat sich das Bedürfnis verstärkt, sich „wenigstens im eigenen Zuhause sicher zu fühlen und die Dinge im Griff zu haben“, sagte uns die Aufräumexpertin und Buchautorin Gunda Borgeest.

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Wer bereits eine schön gepflegte Wohnung hat oder nach dem Motto „Wer Ordnung hält, ist nur zu faul zum Suchen“ lebt, kann vielleicht an anderen Stellen des Lebens schrauben. Vielleicht nehmen Sie sich vor, dieses Jahr länger und besser zu schlafen. Das ist aber nicht einfach – gerade für die Eulen unter uns, die lieber etwas später ins Bett gehen und aufstehen. Denn die Arbeit macht das oft kaum möglich. Warum die Arbeitswelt Spättypen sogar diskriminiert und wie sie gerechter werden kann, lesen Sie in unserer Rubrik „Von Kopf bis Fuß“.

Gutes Gelingen!

Ben Kendal

Das Leben und wir

Der Ratgeber für Gesundheit, Wohlbefinden und die ganze Familie - jeden zweiten Donnerstag.

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Familienbande

Freunde können wir uns aussuchen, die Familie aber nicht. Doch jeder Mensch kann entscheiden, wie viel Zeit er mit der Familie verbringen möchte – und ob er überhaupt noch Kontakt zu ihr haben will. Gerade wenn Kinder innerhalb der Familie immer wieder emotional verletzt werden, kann das später zu einem Bruch führen, wie meine Kollegin Irene Habich berichtet.

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Jüngstes Beispiel ist Prinz Harry, der mit der Veröffentlichung seiner Autobiografie Geschichten über seine Kindheit offenbart. „Prinz Charles zum Beispiel soll zu Harry gesagt haben, er wisse nicht, ob er überhaupt sein richtiger Vater sei. Selbst falls so etwas scherzhaft gemeint ist, kann das tiefe Spuren hinterlassen“, sagte die Familien­therapeutin Eva-Maria Hesse. Anders als die britische Presse glaubt Hesse aber nicht, dass Harrys Frau Meghan für die Entfremdung zwischen dem Prinzen und seiner Familie verantwortlich ist. In der Regel gingen einem Bruch jahrelange Konflikte und fruchtlose Gespräche voraus.

 

Von Kopf bis Fuß

Der Schlafrhythmus hat Einfluss auf die Leistungsfähigkeit.

Der Schlafrhythmus hat Einfluss auf die Leistungsfähigkeit.

Ob wir lieber früh oder spät aufwachen, also sogenannte Lerchen oder Eulen sind, ist genetisch geprägt. Wir können das kaum beeinflussen. Es wäre schön, wenn jeder Mensch so lange liegen bleiben könnte, bis er ausschlafen konnte – ganz ohne Wecker. Denn Schlafdefizite können gesundheitliche Risiken fördern, etwa das Entstehen von Depressionen, Bluthochdruck und eine Diabetes­erkrankung, wie unser Autor Stefan Boes berichtet (+).

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Doch die Gesellschaft ist eher für Lerchen strukturiert. Eulen haben es dagegen sehr schwer: Die Schulen beginnen hierzulande in der Regel pünktlich um 8 Uhr und im Beruf haben viele Angestellte kaum die Entscheidungsfreiheit, wenn es um ihre Arbeitszeiten geht. Roman Briker, der an der Universität Maastricht zum Thema Chronotypen forscht, betont: „Es gibt zahlreiche Studien, die zeigen, dass Menschen zu Zeitpunkten, die nicht ihrem Chronotyp entsprechen, leiden und benachteiligt werden.“ Einige Schulen und Arbeitgeber gehen aber bereits mit gutem Beispiel voran und ermöglichen Gleitzeiten. Experten sehen darin viele Chancen für die Gesundheit.

 

Bei aller Liebe

Psychologin Ursula Nuber betont: Paare müssen sich in langen Beziehungen darauf einstellen, dass sie auch mal mehr nebeneinander stehen als Hand in Hand miteinander zu gehen.

Psychologin Ursula Nuber betont: Paare müssen sich in langen Beziehungen darauf einstellen, dass sie auch mal mehr nebeneinander stehen als Hand in Hand miteinander zu gehen.

„Eine lange Beziehung ist wie eine Schatztruhe“, sagte mir die Psychologin und Paartherapeutin Ursula Nuber (+). „Sie gibt Halt – und das ist etwas Wunderbares, das man nicht leichtfertig aufgeben sollte.“ Doch viele Lang­zeit­paare geraten in eine Krise: Sie streiten sich ständig, stören sich zunehmend an ihren Unterschieden – und auch die Sexualität verabschiedet sich schleichend.

Ein großes Problem ist dabei, dass Paare selten darauf vorbereitet sind, was die lange Liebe wirklich ist. Ihnen fehlen die Vorbilder, so Nuber, und rechnen somit oft gar nicht damit, dass eine lange Beziehung nicht immer harmonisch verläuft, sondern auch mit vielen Herausforderungen einhergeht. Und dass es Zeiten geben wird, „in denen sie auch mal mehr nebeneinander stehen als wirklich Hand in Hand miteinander“ gehen, sagt Nuber. Die Paare, die auch nach 20, 30, 40 Jahren glücklich sind, hätten dagegen gelernt, zu akzeptieren, dass eine Beziehung nicht immer ihren Ideal­vorstellungen entsprechen kann.

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Gut gesagt

Wenn man sich auf die Kernaufgaben konzentriert, dann würde man in vielen Jobs zu der Erkenntnis kommen, dass man dafür nicht 40 Stunden pro Woche braucht.

Sara Weber,

Autorin, Medienberaterin und freie Journalistin.

 

Die Pandemie und wir

Die Zeiten, in denen das Coronavirus unser Leben bestimmt hat, sind vorbei. Nach Jahren der Pandemie fällt demnächst eine der letzten Schutz­maßnahmen in Deutschland: Die Maskenpflicht im Fernverkehr. Das hat Bundes­gesundheits­minister Karl Lauterbach (SPD) verkündet. Die Ärzteverbände begrüßen diese Entscheidung und hoffen aber weiterhin darauf, dass Menschen eigen­verantwortlich handeln und vor allem vulnerable Patientinnen und Patienten auch freiwillig die Maske tragen.

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Trotz der vielen guten Nachrichten, bleibt immer noch die unterschwellige Angst, dass uns das Virus doch noch mal überraschen könnte – und eine Variante das Infektions­geschehen aufmischt. Meine Kolleginnen Irene Habich und Laura Beigel haben die beiden Virusvarianten BF.7 und XBB.1.5 unter die Lupe genommen. BF.7 dominiert zwar in China, jedoch deutet es sich noch nicht an, dass sie sich gegen die hierzulande vorherrschende Variante BA.5 durchsetzen wird. Anders könnte das mit der vorwiegend in den USA verbreiteten Variante XBB.1.5. sein: Sie könnte laut dem Charité-Virologen Christian Drosten bald in Deutschland vorherrschend sein. Auffällig ist vor allem die erhöhte Übertragbarkeit der Virusvariante.

 

Die ernsten Seiten des Lebens

Das Schicksal des NFL-Profis Damar Hamlin schockierte die Welt: Er erlitt einen Herzstillstand und brach zusammen. Sein Zustand war lange Zeit kritisch, inzwischen hat er sich aber glücklicherweise gebessert. Dennoch wirft sein Fall Fragen auf: Wie gefährlich ist Football? Erich Grau, der erste Quarterback der deutschen National­mannschaft, leidet selbst an Gedächtnis­störungen, die für die Gehirnerkrankung CTE typisch sind – und die Fachleute auf seine vielen Kopfstöße in seiner Karriere zurückführen. Er erzählt im Interview, „dass im Football immer wieder versucht wird, das Thema Lang­zeit­schäden totzuschweigen.“ Der Fall Hamlin zeige, wie häufig es selbst bei gewöhnlichen Tacklings zu Kopf­auf­prällen kommt.

 

Die schönen Seiten des Lebens

Es ist Zeit, sich an die gute alte Wärme von innen zu erinnern – etwa durchs Teetrinken.

Es ist Zeit, sich an die gute alte Wärme von innen zu erinnern – etwa durchs Teetrinken.

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Die Deutschen lieben ihren Kaffee. Ganze 169 Liter trinken sie davon im Schnitt jährlich. Unser Autor Michael Pohl appelliert jedoch jedoch an alle, einem anderen Heißgetränk eine Chance zu geben: dem Tee. Er sprach mit dem Autor und Teekenner Christoph Peters, der die wärmende und wohltuende Kraft des Tees betont: „Da Tee, damit er gut schmeckt, eben eine gewisse, nicht automatisierbare Sorgfalt bei der Zubereitung benötigt, wirkt er schon durch die Entschleunigung, die damit verbunden ist, erst mal beruhigend auf den ganzen Menschen.“

Viele Menschen verbinden auch selbst gestrickte Socken von Oma mit Wärme und Wohlbefinden. Damit die Großmutter aber auch mal eine Pause bekommt, können wir uns auch selbst kuschelige Socken für den kalten Winter stricken. Meine Kollegin Talisa Moser hat die ideale Anleitung für Sie parat: In fünf Schritten erklärt sie, wie die Socken wollig warm werden – so wie die von Oma. Zudem stellt sie einige Inspirationen für das Muster vor.

 

Falls Sie Anregungen oder Kritik haben, melden Sie sich gerne direkt bei unserem Redaktionsteam magazin@rnd.de. Wir freuen uns!

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