Nienburg

Valsche Fögel in Rodewald

Henriette möchte gerne ein Ei von einem Gast.

Henriette möchte gerne ein Ei von einem Gast.

Nienburg. „Ich hätte gern ein Ei von dir. Die „Valschen Fögel“ am 26.10.2019 im Binderhaus Rodewald. Der Bauchredner Peter Dietrich, sowie der Gitarrist Michael Young, hießen die Gäste im Binderhaus in der smarten Welt digitaler Grenzenlosigkeit willkommen. Vielseitigkeit und Musikalität sind sicherlich ein herausragendes Talent des Ensembles.

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Die Handpuppen von Peter Dietrich, genannt die „Valschen Fögel“ mit Henriette, Igor, Orga, Pascal, Rosa und Urs faszinierten die Zuschauer. Die Erfahrung die Henriette auf diversen Hühnerhöfen gesammelt hat und immer noch den passenden Mann sucht. Im Binderhaus sah sie einem der männlichen Gäste lange in die Augen um ihm dann zu erklären: „Ich hätte gerne ein Ei von dir!“. Die Handpuppe Igor, als osteuropäischer Aristokrat, der ständig versucht, das Leben zu erklären oder es in Wodka zu ertränken. Und dann Orga, die russische Sopranistin mit bestenfalls Altstimme, ist ständig auf der Suche nach sich selbst. Aus dem Süden Frankreichs stammt der Zeitgenosse Pascal. Weltgewand und manchmal etwas bekifft, wirkt er wie der Charmeur vom Dienst. Und natürlich die naive Rosa, geliebt, vergöttert und übersehen. Aber allen voran zur Begrüßung und auch zum Abschluss des Abends, der unverwechselbare Urs. In der Schweiz aufgewachsen und fast in allen Bereichen des Lebens zu Hause.

Das Programm unter dem Titel „Extrem schön, schön extrem“, begeisterte die Zuschauer im Binderhaus. Sie erfuhren, dass Peter Dietrich nicht gepierct ist, aber auch Fragen nach eigenem Tattoo oder Implantat der Gäste kamen zur Sprache. Im Verlauf des weiteren Programms ging es um den eigenen Fettwert, um gegangene 10.000 Schritten sowie Alexa die Allwissende. Viele Themen zum Lachen, aber auch zum Nachdenken, kamen zur Sprache und manches Lied wurde gesungen.

Am Ende war es Urs oder war es Peter Dietrich, frei nach Otto Reuter, „Nehm`n Sie ´n Alten. Nehm`n Sie ´n Alten. Hab´n Se´n etwas aufgefrischt. Ist er besser oft wie´n Junger – und stets besser als wie nischt!“ und viele Gäste stimmten in den Gesang ein. Ein rundum gelungener Abend mit zwei herausragenden Akteuren und ausdrucksvollen Handpuppen ging nach langem Schlussapplaus zu Ende.

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