Weihnachten

Furcht vor dem Fest: Was man gegen Einsamkeit an Weihnachten tun kann

Anne und Dietmar Hallwaß berichten von ihren Beobachtungen zum Thema „Weihnachten allein“.

Anne und Dietmar Hallwaß berichten von ihren Beobachtungen zum Thema „Weihnachten allein“.

Heemsen. Im Gespräch mit der HARKE berichten sie, welche Erfahrungen sie in ihrem beruflichen, wie privaten Alltag mit Menschen, die allein leben, machen.

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„Nicht jeder, der allein ist, ist auch einsam“, betonen die beiden Theologen. „Es gibt genügend Menschen, die gut mit sich allein sein können.“ Und es sind nicht nur die älteren Menschen, die Weihnachten allein sind. Auch junge Erwachsene können Weihnachten einsam sein. Trotz Familie.

Auch junge Leute können sich einsam fühlen

Aus Gesprächen wissen Anne und Dietmar Hallwaß: Auch junge Leute können sich einsam fühlen. Und das, obwohl sie das Weihnachtsfest mit den Eltern verbringen. Sie vermissen ihre Freunde, die womöglich schon eine eigene Familie haben, und das Fest ihrerseits mit ihren Kindern verbringen.

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Und es gibt auch immer wieder Menschen, die sich vor dem Fest fürchten, weil sie einen lieben Menschen verloren haben und Weihnachten zum ersten Mal allein sind.

Man spricht nicht gern drüber

„Häufig fällt es den Menschen schwer, sich mitzuteilen. Man spricht nicht gern darüber“, so Dietmar Hallwaß weiter. Dabei wird Einsamkeit rund um Weihnachten besonders spürbar. „Der Mensch ist nun mal ein soziales Wesen. Und irgendwie wird besonders immer wieder von außen die Sehnsucht nach der heilen Welt geweckt. Das kann natürlich nicht gut gehen.“

Anne und Dietmar Hallwaß empfehlen darum: Planen Sie das Weihnachtsfest rechtzeitig. Tun Sie sich mit Gleichgesinnten aus dem Freundeskreis oder der Nachbarschaft zusammen und überlegen, wie Sie das Fest verbringen wollen. Eine weitere Möglichkeit ist, rechtzeitig mit der Tafel, einem Seniorenzentrum oder einem Tierheim Kontakt aufzunehmen und so anderen zum Fest eine Freude zu bereiten. „Das wäre dann eine Win-Win-Situation für beide Seiten“, so die Theologen.

Jesus hätte auch nicht viel Bromborium gebraucht

Eine weitere gute Gelegenheit, Gemeinschaft zu erleben, sind natürlich auch die Gottesdienste, die rund um Weihnachten überall im Kreis Nienburg stattfinden. In der Kirchengemeinde Drakenburg-Heemsen mit Gottesdiensten und Krippenspielen in Anderten, Drakenburg und Heemsen. Fast wie vor Corona. Womöglich aber mit der Empfehlung, für alle Fälle eine Maske dabei zu haben und sich etwas wärmer anzuziehen.

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Abschließend appellieren die beiden Theologen, Weihnachten nicht zu überfrachten. „Jesus in der Krippe hätte auch nicht viel Brimborium gebraucht. Auch er wurde in eine unperfekte Welt geboren.“

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