Nienburg

Kritik zurückgewiesen: Kaum Beachtung für Jahnstraße

Ärger unter den Geschäftsleuten in der Innenstadt: Die Jahnstraße fühlt sich von Werbegemeinschaft und der Stadt Nienburg vernachlässigt.

Ärger unter den Geschäftsleuten in der Innenstadt: Die Jahnstraße fühlt sich von Werbegemeinschaft und der Stadt Nienburg vernachlässigt.

Nienburg. In einer Stellungnahme zum Artikel „Verkaufsoffener Sonntag sorgt für Ärger“ weist Carsten Heling, Inhaber des Eisenbahnecks in der Jahnstraße, die darin geäußerte Kritik des Vorsitzenden der Werbegemeinschaft Nienburg, Jörg Kolossa, zurück.

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„Der Jahnstraße wird vom Nienburg-Service und der Stadt selbst kaum Beachtung geschenkt. Dies hat nichts damit zu tun, dass wir uns nicht einbringen wollen, sondern das jede Idee unsererseits, die Jahnstraße zu verschönern und wieder zum Leben zu erwecken, sowohl vom Nienburg-Service als auch der Stadt abgelehnt werden“, teilt Heling mit.

Hierfür habe er auch konkrete Beispiele: Vor gut zwei Jahren habe Stephan Würzberger bei der Stadt angefragt, ob man die Jahnstraße nicht mit Grünanlagen verschönern könne. Dies sei mit der Begründung abgelehnt worden, dass es zu wenig Platz gäbe.

„Dabei gibt es genug Möglichkeiten, diese Idee in die Tat umzusetzen. Blumenkörbe an den Laternen nehmen keinen Platz weg und sind schön anzuschauen. Sowohl auf der Langen Straße als auch auf der Georgstraße hängen solche Blumenkörbe. Wieso also nicht auch in der Jahnstraße?“, fragt sie Heling.

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Das Pflaster ist schief, die Bänke sind rostig und die Geschäfte geraten immer mehr in Vergessenheit.“

Carsten Heling

Inhaber des Eisenbahnecks in der Jahnstraße

Es komme nicht von ungefähr, dass die Jahnstraße immer mehr Geschäfte verliere, wenn nichts für den Erhalt getan werde. „Das Pflaster ist schief, die Bänke sind rostig und die Geschäfte geraten immer mehr in Vergessenheit“, schreibt Heling in einer Pressemitteilung. Auch er habe bereits Vorschläge bei der Stadt und der Werbegemeinschaft eingereicht.

Diese seien aber nicht aufgenommen worden, sagt er. „Dass wir wieder bei einer Veranstaltung außen vor gelassen wurden, ist eine Unverschämtheit. Anders als von Herrn Kolossa dargestellt, hatten wir uns natürlich der Veranstaltung angepasst und eine passende Rabattaktion angeboten“, teilt er weiter mit.

Er moniert, dass der Weg in die Jahnstraße größtenteils so zugestellt worden sei, „dass sogar Kunden uns darauf angesprochen haben, dass man gar nicht sehen könne, dass wir geöffnet hatten. Zu jedem Fest und zu jeder Veranstaltung versuchen wir, die Jahnstraße zu beleben“, sagt Heling.

Er ergänzt: „Herr Kolossa wünscht sich mehr Zusammenhalt? Auch wir wünschen uns das, doch wieso werden wir dargestellt, als würden wir den Kunden nichts anbieten? Uns als Trittbrettfahrer darzustellen, obwohl wir uns bemühen, wird den Zusammenhalt nicht stärken. Deshalb wünschen wir uns, dass man gemeinsam mit der Stadt, dem Nienburg-Service und der Jahnstraße eine Lösung findet.“

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