Erichshagen-Wölpe

„Riesiges Ausmaß an Naturzerstörung“

Torsten Dreppenstedt, Christine Beermann-Krauss, Britta Kahle und Andreas Heinecke von der Bürgerinitiative gegen Lärm und für Naturschutz stellten dieses Transparent auf.

Torsten Dreppenstedt, Christine Beermann-Krauss, Britta Kahle und Andreas Heinecke von der Bürgerinitiative gegen Lärm und für Naturschutz stellten dieses Transparent auf.

Erichshagen-Wölpe. Die Bürgerinitiative gegen Lärm und für Naturschutz in Erichshagen-Wölpe hat ein Plakat an der geplanten Trassenführung der Ortsumgehung der Bundesstraße 215 aufgestellt. Einige Mitglieder der Initiative haben zusammen mit ihren Kindern ein Bettlaken zum Transparent umfunktioniert.

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„Schon an den Ausschnitten auf den Fotos ist deutlich zu erkennen, wie die Trasse der dreispurigen Straße die Natur zerstören wird“, betont die Bürgerinitiative in einer Pressemitteilung.

Wie aus Mitteilungen der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr hervorginge, liefen die Planungen für die Umgehungsstraße trotz der Corona-Krise weiter. „Es ist deshalb wichtig, die Bürgerinnen und Bürger auf die tatsächlichen geplanten Eingriffe in unsere Natur aufmerksam zu machen. Viele können sich dieses riesige Ausmaß der Naturzerstörung noch gar nicht vorstellen“, betont die Initiative.

Auf dem Wirtschaftsweg in die Hohe Horst sind schon seit einiger Zeit Markierungen angebracht, die die gesamte Breite des Planungskorridors markieren. „Es wird so ansatzweise deutlich, wie groß die Fläche sein kann, die unwiederbringlich auch für die nächsten Generationen, die hier leben wollen, verloren ist.

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Die Bürgerinnen und Bürger sollten auf ihren nächsten Ausflügen in das noch bestehende Naherholungsgebiet auf die Markierungen achten und sich selbst ein Bild von den bevorstehenden Eingriffen in die Natur und den Lebensraum der Menschen und Tiere in Erichshagen machen.“

Die Bürgerinitiative hofft, dass sich viele Menschen gegen die geplante Trassenführung wenden und das Vorhaben unterstützen, eine Trassenführung zu finden, die für die Bürgerinnen und Bürger sowie für die Natur verträglich ist.

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