Wenden

Krippe Wenden hat ihren Betrieb aufgenommen

Sylvia Schwarck, Torsten Deede und Michael Schumann besuchten die „Schatzkiste“ im laufenden Betrieb.

Sylvia Schwarck, Torsten Deede und Michael Schumann besuchten die „Schatzkiste“ im laufenden Betrieb.

Wenden. Die Krippe „Schatzkiste“ in Wenden hat ihre Arbeit aufgenommen: Bis zu 30 Jungen und Mädchen von einem bis zu drei Jahren werden dort täglich bis 14 Uhr betreut. Gemeindedirektor Torsten Deede und Bauingenieur Michael Schumann vom Bauamt der Samtgemeinde Steimbke besuchten die Einrichtung jetzt „im laufenden Betrieb“. Das teilte die Verwaltung mit.

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Das Erste, was auffällt: Es ist ungewöhnlich ruhig. Das liegt nicht etwa an mangelnder Lebensfreude der jungen Nutzerinnen und Nutzer, sondern an einem ebenso konsequenten wie optisch gelungenen Schallschutz im Haus, heißt es in einer Pressemitteilung. Viel Tageslicht sorge für helle Räume, die Fußbodenheizung sei ideal für die Kinder. „Und auch das Raumklima ist super“, berichtet Einrichtungsleiterin Sylvia Schwarck, die von der „Schatzkiste“ und dem großen Platzangebot sichtlich begeistert ist.

Viele Feinheiten – von der Farbgebung über Einrichtungsdetails bis zur eigens für verschiedene Schaukelelemente eingezogenen Balkendecke – ergeben ein harmonisches Ganzes, in dem sich Kinder wie Erzieherinnen sichtlich wohlfühlen.

Das Tüpfelchen auf dem i sei die Luft-Wasser-Wärmepumpe, die für ein hohes Maß an Energieeffizienz sorge: Nach den Worten von Michael Schumann produziert die PV-Anlage auf dem Dach den Strom, den die Wärmepumpe benötigt, um das Haus zu heizen. Die Stromausbeute sei so groß, dass man noch ins öffentliche Netz einspeisen könne.

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Die Samtgemeinde übernimmt als Trägerin der Einrichtung die Personal- und laufenden Kosten. Bauherrin war die Gemeinde Stöckse: Rund eine Million Euro hat sie in den Neubau investiert, berichtet Gemeindedirektor Deede. Viel Geld für eine kleine Gemeinde – doch das sei gut investiert: „Wir haben nicht nur eine sinnvolle Nachnutzung für dieses Grundstück in zentraler Lage. Wir sind jetzt auch dauerhaft in Sachen Krippenplatz-Versorgung auf der sicheren Seite.“ Die „Schatzkiste“ sei im wahrsten Sinne eine Investition in die Zukunft, so Deede. Auch Eltern aus beispielsweise Steimbke und Linsburg würden das Angebot nutzen; bis zum Sommer sollen alle 30 Plätze belegt sein.

Am 8. Mai, wenn auch die Außenanlagen fertig sind, soll die „Schatzkiste“ bei einem Frühlingsfest der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

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