Lemke

Viele helfen in der Not

Im Eingangsbereich mussten die Hände desinfiziert werden., wie Malermeister Torben Bergmann es zeigt.

Im Eingangsbereich mussten die Hände desinfiziert werden., wie Malermeister Torben Bergmann es zeigt.

Lemke. „Eine solche hohe Anzahl von Blutspendern hatte im Vorfeld keiner erwartet“, staunte die Vorsitzende des DRK-Ortsverein Lemke – Oyle, Ursula Wesely. 133 freiwillige Spenderinnen und Spender waren dem Aufruf gefolgt und haben in der Grundschule Lemke ihr Blut gespendet.

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Der Blutspendedienst Niedersachsen hatte Alarm geschlagen und darauf hingewiesen, dass Blutkonserven mehr denn je benötigt werden. Wegen der Coronakrise war einiges anders wie gewohnt, denn einige Hygienemaßnahmen waren zu befolgen. Schon im Eingangsbereich mussten die Hände desinfiziert werden.

Dann erfolgte die erste Abfrage, ob man in den letzten vier Wochen im Ausland war, ob man gesund ist, und dann wurde gleich Fieber gemessen. Mit entsprechendem Abstand von eineinhalb Metern ging es dann weiter zur Anmeldung und zum Arzt.

„Ich fühle mich nach jeder Blutspende wohler“, meinte Marianne Gerking aus Lemke die zur 62. Spende erschienen war. „Man sollte, wenn möglich, immer spenden, denn Blut wird ständig benötigt“, sagte der Notfallsanitäter Lutz Müller aus Marklohe. Ein alter Hase in Sachen Blutspende ist Alfred Schilde aus Bockhop, er spendete an seinem Geburtstag zum 111. Mal. Er meinte: Man kann jederzeit selbst auf eine Spende angewiesen sein.“ Mirjam Schäfer aus Langendamm zählt zu den Spendern, die, wenn möglich, keinen Spendetermin auslassen.

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Torben Bergmann aus Mehlbergen spendete zum 40. Mal. Er ist seit seinem 18. Geburtstag regelmäßig dabei. Nach dem Medizincheck und der Blutentnahme konnte man sich in der Mensa stärken. Statt dem gewohnten üppigen Büfett gab es belegte Brote und Butterkuchen.

Sehr erfreulich ist, dass neben den zahlreichen Spendern auch zehn Erstspender waren. Ein kleines Präsent für die zehnte Spende erhielten Anne Bauch, Melanie Harasiuk und Pascal Sablottny sowie Lucas Marke für die 15. Spende. Ann–Christin Buchholz – Kewersun und Silke Mietzner konnten für die 25. Spende und Andreas Hünecke und Torben Bergmann für die 40. Spende geehrt werden. Weitere Präsente erhielten Kurt – Heinrich Hickl (50. Spende) Jörn Auf dem Berge (60. Spende) und Herbert Hadeler der zum 75. Mal seinen Lebenssaft spendete.

Ursula Wesely dankte nicht nur ihrem Team für die Organisation und Mitarbeit, sondern ganz besonders jeder Spenderin und jedem Spender für das disziplinierte und geduldige Verhalten und Warten während der Blutspende.

Hinweis

Der nächster Blutspendetermin ist am Mittwoch, 27. Mai im Gemeindehaus in Marklohe.

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