Kalte Phase bis Ende Januar

Neuschnee in Wintersportgebieten erwartet – Skifahren bei bis zu minus 10 Grad

Weiß statt grün: Die Skipisten in den Alpen könnten in der zweiten Januarhälfte wieder so aussehen wie zuletzt Mitte Dezember.

Weiß statt grün: Die Skipisten in den Alpen könnten in der zweiten Januarhälfte wieder so aussehen wie zuletzt Mitte Dezember.

Nach den milden Temperaturen um den Jahreswechsel und in den ersten beiden Januarwochen kehrt der Winter nach Deutschland zurück. „Wir kommen jetzt in eine kalte Phase, die wahrscheinlich bis Ende Januar anhalten wird“, erklärt der Wetterkontor-Meteorologe Jürgen Schmidt gegenüber dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). Dank der Ostwetterlage sind in den kommenden zwei Wochen auch Schneedecken in den Niederungen möglich.

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Von den milden Temperaturen müssen sich die Menschen in Deutschland also vorerst verabschieden. Die Temperaturen liegen ab Mittwoch meist nur noch wenige Grade über null, sechs Grad werden in Deutschland wohl nicht mehr überschritten. Oberhalb von 600 Metern herrscht Dauerfrost.

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Schnee fällt bereits am Dienstag in den Alpen und den südlichen Mittelgebirgen. Am Mittwoch wird Schneefall vor allem in den Alpen, in der Schwäbischen Alb, im Schwarzwald, im Bayerischen Wald, im Fichtelgebirge, im Erzgebirge und im Thüringer Wald erwartet. „Das ist schön für alle Wintersportler. Ob die Menge an Neuschnee tatsächlich reicht, um alle Pisten zu reaktivieren, ist unklar. Aber zumindest wird es kalt und die Lage wird sich auch mit ein bisschen Neuschnee verbessern“, sagt der Meteorologe.

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Entspannung beim Hochwasser

Die Hochwasserlage in Deutschland entspannt sich in den nächsten Tagen mehr und mehr. „Da kommt nicht mehr viel dazu“, prognostiziert Schmidt, da die feucht-milde Strömung vom Atlantik abgeschnitten ist und sich die Ostwetterlage einstellt.

Winter-Comeback: Weiterer Neuschnee in Skigebieten am Wochenende

Am Donnerstag ziehen Regen, Schnee und Graupelschauer über den Norden und Westen Deutschlands. Neuschnee in den Mittelgebirgen und den Alpen ist zunächst kaum noch vorhergesagt. Das ändert sich zum Samstag. „Dann zieht von Osten ein neues Schneefallgebiet herein“, erläutert Schmidt. Vor allem im Thüringer Wald, im Erzgebirge, im Harz, im Bayerischen Wald und an der Alpen wird es am Samstag und Sonntag Neuschnee geben.

Auf vielen Pisten, wie hier in Bischofswiesen, lag zuletzt kaum Schnee. Das könnte sich ab dieser Woche ändern.

Auf vielen Pisten, wie hier in Bischofswiesen, lag zuletzt kaum Schnee. Das könnte sich ab dieser Woche ändern.

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Wie viel Niederschlag fallen wird, ist laut Schmidt schwer vorherzusagen. Einige Modelle sagen bis zu 30 Zentimeter Neuschnee in den östlichen Mittelgebirgen am Wochenende voraus. „Es ist aber nicht sicher, dass es so kommt. Für die Wintersportler wäre es nach den Enttäuschungen der letzten Wochen sehr schön“, betont der Experte.

Fest steht, dass das Wochenende sehr frostig wird. Oberhalb von 1500 Metern werden bis zu minus zehn Grad erwartet, auf der Zugspitze sogar bis zu minus 17 Grad. „Für Skifahrer, vor allem in den Alpen, wird es ziemlich knackig“, meint Schmidt.

Nächste Woche trockenes Hochdruckwetter – wohl kein Rekordjanuar

Die neue Woche beginnt mit trockenem Hochdruckwetter aus östlicher Richtung. Wie häufig sich die Sonne durchsetzen wird oder ob es bewölkt bleibt, ist laut Schmidt noch unsicher. In den höheren Lagen wird es aber wieder ein wenig milder.

An einen Rekordjanuar glaubt Schmidt trotz des milden Jahreswechsels und Jahresbeginns nicht mehr. „Aktuell haben wir noch Abweichungen von fünf bis sieben Grad über den Normalwerten. Das wird jetzt aber sukzessive abgebaut“, erklärt er. Der Januar wird durch die hohen Temperaturen in der ersten Hälfte im Durchschnitt zu mild bleiben, aber nicht so extrem, wie es sich zunächst angedeutet hatte.

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