Maximal kleine Schneedecke

Zweite Januarwoche bleibt wechselhaft mit Schnee in Hochlagen – Freude währt aber nur kurz

Touristen wandern bei milden Temperaturen im Nationalpark Harz.

Touristen wandern bei milden Temperaturen im Nationalpark Harz.

Das neue Jahr ist außergewöhnlich mild gestartet. Und auch die Aussichten für die zweite Januarwoche versprechen kaum eine Änderung. „Es bleibt bei den für Januar sehr milden Temperaturen und dem wechselhaften Wetter“, sagt Wetterkontor-Meteorologe Jürgen Schmidt gegenüber dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND).

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Zwei atlantische Sturmtiefs bringen zudem kräftige Windböen und reichlich Regen. „Die Sturmtiefs über dem Nordatlantik und Nordwesteuropa bleiben bis auf Weiteres wetterbestimmend“, ergänzt Adrian Leyser vom Deutschen Wetterdienst (DWD) am Sonntag. Das halte „den Winter auf Sparflamme.“ Von der Sonne ist auch wenig zu sehen.

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Kurzweiliger Neuschnee in den Höhenlagen zum Wochenstart

In der Nacht zu Montag nimmt der Wind vor allem auf den Bergen im Südwesten stärker zu. Aber auch im Rest der Bundesrepublik können Böen auftreten. Es kühlt ein wenig ab auf bis zu knapp unter zehn Grad. Schmidt erwartet dazu Regen und Graupelschauer. „In den Hochlagen könnte es wieder ein wenig weiß werden“, sagt Schmidt. Die Schneefallgrenze in den Mittelgebirgen und des Schwarzwaldes liegt am Montag bei 600 bis 700 Metern. „Es wird dort ein wenig Neuschnee geben und es kann sich eine kleine Schneedecke bilden. Allerdings wird diese nicht lange halten“, prognostiziert Schmidt aufgrund der immer noch milden Temperaturen.

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Der Dienstag gestaltet sich von den Temperaturen und dem Wetter her ähnlich. Der Experte erwartet „kühles Schauerwetter und ein paar Schneeschauer in den Hochlagen der Mittelgebirge. In den Tälern reicht es maximal nur für Graupelschauer.“ Im Laufe des Tages trifft schon wieder die nächste Warmfront in Deutschland ein, sodass es flächendeckend etwas milder wird und es Regen gibt. Am Mittwoch werden bereits wieder über zehn Grad erwartet, es bleibt windig. Die Nächte bleiben in der Woche außer in den Hochlagen der Mittelgebirge frostfrei.

Hochwasser in Flüssen zum Ende der Woche möglich

Zum Ende der Woche dürfte wegen der Regenfälle der ein oder andere Fluss durchaus Hochwasser führen, mahnt DWD-Meteorologe Leyser. „Binnen Wochenfrist kommt in Staulagen gut und gerne mal eine Monatssumme an Niederschlag zusammen. Das treibt die Flusspegel langsam, aber sicher nach oben.“

Wohl kein Wintereinbruch im Januar mehr

„Insgesamt eine sehr wechselhafte Woche. Ein durchgreifender Wintereinbruch ist nicht in Sicht. Es ist immer mal wieder ein bisschen kälter oder wärmer.“ Vor dem 20. Januar und wahrscheinlich auch bis zum Ende des Monats wird im Flachland kein Schnee fallen. In den Hochlagen kann es ab und zu zumindest zeitweise winterlich mit einer kleinen Schneedecke werden. „Das ist aber nichts Dauerhaftes. Es kommt immer wieder der nächste Warmluftschub“, betont Schmidt.

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„Nennenswerten Neuschnee“ sieht der DWD-Meteorologen Leyser in den Alpen, zumindest oberhalb von 1000 bis 1500 Metern. „Wind und Wolken lassen der Meereskaltluft wenig Spielraum, zur Ruhe zu kommen und sich abzukühlen“, stellt er fest.

Mit dpa-Material

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