Später Start in die Saison

Endlich Schnee: Wo jetzt wieder Skiurlaub möglich ist

Nach langer Durststrecke öffnen im Erzgebirge einige Skigebiete. Das größte Skigebiet im Erzgebirge, das Skigebiet Oberwiesenthal-Keilberg, verzeichnete am 21. Januar am Keilberg einen regelrechten Ansturm.

Nach langer Durststrecke öffnen im Erzgebirge einige Skigebiete. Das größte Skigebiet im Erzgebirge, das Skigebiet Oberwiesenthal-Keilberg, verzeichnete am 21. Januar am Keilberg einen regelrechten Ansturm.

Schmale weiße Kunstschneestreifen in einer ansonsten grünen Landschaft: Diese Bilder aus Skigebieten in Deutschland, Österreich und der Schweiz bereiteten Wintersportfans und der Tourismusbranche zuletzt große Sorge.

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Bei zweistelligen Temperaturen war es zu warm für den Betrieb von Skiliften, selbst Kunstschnee konnte vielerorts nicht mehr produziert werden. Betroffen waren vor allem Skigebiete unter einer Höhe von 1500 Metern. Doch nun gibt es Hoffnung für die Skisaison: Die Temperaturen sinken, es fällt Schnee. Viele Skigebiete starten nun verspätet in die Saison.

Das dürfte auch Menschen in Bremen, Niedersachsen, Berlin und Brandenburg freuen, denn dort sorgen die Winterferien nach dem kommenden Wochenende für einige schulfreie Tage.

Deutsche Skigebiete starten in Saison

Lange mussten die Skiorte im bayerischen Allgäu bangen. Doch inzwischen ist Schnee gefallen – das sorgt vielerorts für Euphorie. Beispielsweise im Skigebiet Arber nahe der Grenze zu Tschechien: „Wir können endlich in die Wintersaison starten, und das finden wir richtig mega“, schreiben die Betreiber auf ihrer Website. Am 25. Januar öffne man erste Teilabschnitte. Zwei Seilbahnen fahren Wintersportfans dann auf den Berg, hinunter können sie auf fünf Skipisten fahren.

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Auch andernorts geht es nun langsam los. „Die Beschneiung an den Skiliften läuft auf Hochtouren“, schreibt die Urlaubsregion Sank Egelmar auf ihrer Homepage. Dort werden nun nach und nach Lifte geöffnet, Gleiches gilt für Skiorte wie das Skizentrum Mitterdorf, das Gebiet am Predigtstuhl und das Pöller Skidreieck.

Auf dem 816 Meter hohen Erbeskopf im Hunsrück laufen die Lifte seit Sonntag – vier Schneekanonen waren im Einsatz, um die 15 Zentimeter Naturschnee zu ergänzen. Viele Menschen nutzten die Gelegenheit und fuhren in das Skigebiet, es bildeten sich lange Schlangen am Skiverleih und am Skilift, berichtet der SWR. Auch weiterhin sind die Bedingungen nach Angaben des Wintersportzentrums in Rheinland-Pfalz gut.

So sah es noch vor einigen Tagen vielerorts aus: Abgeschaltete Schneekanonen und ein Schlepplift stehen auf der teils grünen Piste an der Skianlage Oedberg.

So sah es noch vor einigen Tagen vielerorts aus: Abgeschaltete Schneekanonen und ein Schlepplift stehen auf der teils grünen Piste an der Skianlage Oedberg.

In NRW hat das Skigebiet Hohe Bracht seit dem 21. Januar geöffnet, teilt der Skiclub Lennestadt mit. Inzwischen beträgt die Schneehöhe 15 Zentimeter, genug für den Liftbetrieb. Am Skiliftkarussell Winterberg sind inzwischen 23 der 27 Lifte in Betrieb. Auch Abfahrten in Neuastenberg und Altastenberg sind möglich.

Auch im Thüringer Wald ist wieder alpiner Wintersport möglich: Die Skiarena Silbersattel ist seit dem Wochenende geöffnet, sechs von elf Pisten können nach Angaben der Betreiber befahren werden.

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Österreich: mehr als 1700 Skilifte in Betrieb

In Österreich hatten mehrere Skigebiete in niedrigeren Lagen wegen des Schneemangels geschlossen, darunter Gapfohl in Bodensee-Vorarlberg, die Nordkette in Innsbruck und die Marienbergbahnen Biberwier in der Tiroler Zugspitz-Arena. Inzwischen sind sie wieder in Betrieb, insgesamt laufen in Österreich nun 1759 Skilifte, 483 sind geschlossen.

Deutlich mehr Skilifte in der Schweiz laufen

In der Schweiz stehen laut dem Portal „Skiresort“ inzwischen nur noch 222 von 1283 Skiliften still – Anfang Januar waren es noch mehr als 460 gewesen. Etliche Skigebiete sind Mitte Januar in die Saison gestartet – mit bis zu einem Monat Verspätung, berichtet das Portal „Blick“. Dazu zählen Bergün – Filisur/Darlux, Amden, Avers, Jeizinen – Feselalpe und Goms/Obergoms und Splügen-Tambo.

Letzteres war eines von etwa einem Dutzend Skigebieten, die wegen des Schneemangels komplett schließen mussten. Den Bergbahnen in Splügen-Tambo im Kanton Graubünden war es nicht mehr möglich, die Pisten zu präparieren, weil der Schnee in der Nacht nicht mehr gefror. Doch inzwischen berichten die Betreiber auf ihrer Website wieder von „guten Schneeverhältnissen“, bislang können aber nur fünf von 15 Pisten befahren werden.

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