Die Erste im Kreis

Wirtschaftsschau als Magnet: Tausende Besucher strömen nach Rehburg

Am Sonntag war bei der Wirtschaftsschau in Rehburg jede Menge los.

Rehburg. In Rehburg fand traditionell die erste Wirtschafts- und Gewerbeschau des Jahres im Landkreis Nienburg statt. Nach dem Partyauftakt am Freitag mit Zeltfete eröffneten Stadtbürgermeister Martin Franke und Rehburgs Ortsbürgermeister Jürgen Busse am Samstagvormittag die Wirtschaftsschau im Festzelt auf dem Stadtplatz.

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Am Samstag und Sonntag strömten tausende Besucherinnen und Besucher nach Rehburg. Dementsprechend positiv war das Fazit der Veranstalter.

Bürgermeister ist zufrieden

„Vor allem der Sonntag ist traditionell ein besucherstarker Tag“, sagte Martin Franke: „Die Aussteller sind sehr zufrieden, weil sie viele qualitativ gute Kundengespräche führen konnten und auch Aufträge geschrieben haben.“

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Stadtbürgermeister Martin Franke hat die Wirtschaftsschau eröffnet.

Das bestätigt auch Rehburg-Loccums Wirtschaftsförderin Rita Schnitzler: „Es waren nur wenige Besucher hier, die Werbegeschenke abgreifen wollten, sondern das Publikum war interessiert an den Angeboten der Aussteller.“

Sie schätzt, dass etwa so viele Besucher wie im vergangenen Jahr zur Wirtschaftsschau gekommen waren.

Kombination mit Jobmesse zukunftsweisend

Franke freute sich besonders, dass die Fachkräfteplaza gut angenommen wurde: „Und zwar sowohl von Firmen, die Mitarbeiter suchen, als auch von Menschen, die sich über Jobmöglichkeiten informiert haben.“

Franke sieht die Kombination von Wirtschaftsschau und Jobmesse als zukunftsweisend an: „Die gute Resonanz zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind, den wir in den nächsten Jahren weiter beschreiten werden.“

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Die Wirtschaftsschau fand zum dritten Mal mit neuem Konzept statt. Für Wirtschaftsschau und Frühjahrsmarkt war die Ortsdurchfahrt gesperrt. „Die Sperrung finden nicht alle gut. Aber die Sperrung ist ein Mehrwert für die Wirtschaftsschau“, sagte Martin Franke.

Freude über konstante Ausstellerzahlen

Die Wirtschaftsschau biete ein „buntes, vielfältiges und informatives Schaufenster der regionalen Wirtschaft und leistungsfähige Unternehmen, die sich präsentieren“. Die Größe des Festzeltes und die Ausstellerzahl seien seit Jahren konstant.

60 Aussteller waren vertreten, darunter auch elf neue Aussteller. Der Großteil kam aus der Region. Schwerpunkte der Schau sind Energieservice, wie die Wärmeversorgung, die viele umtreibt, und der Fachkräftemangel.

„Mehr als 60 Aussteller ist ein gutes Ergebnis, das uns bestätigt“, sagte Martin Franke, der darauf verwies, dass nicht die Zahl der Aussteller das Kriterium sei: „Wir hatten ein breit gefächertes Angebot, das den Besuchern die Möglichkeit gab, sich an zwei Tagen gut zu informieren und sich unterhalten zu lassen.“

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Fachkräfteplaza kommt gut an

Dafür gab es zum zweiten Mal die Fachkräfteplaza, bei der es erstmals auch Vorträge gibt. Die Fachkräfteplaza sei noch größer und schicker als bei der Premiere im vergangenen Jahr, sagte Franke. Mit den beiden Themen Energieversorgung und Fachkräftemangel greife die Schau genau die Themen auf, die die Wirtschaft aktuell umtreibe.

Der Stadtbürgermeister blickte auch auf Übernachtungszahlen in der Mittelweserregion und speziell in Rehburg-Loccum, die ein Wirtschaftsfaktor seien: 45.000 Übernachtungen von etwa 23.000 Menschen habe die Stadt im vergangenen Jahr verzeichnet. Das generiere Einkommen in der Stadt.

Tourismus als Wirtschaftsfaktor

Für den Fassbieranstich benötigte Jürgen Busse zwei Schläge. Zuvor hatte stellvertretender Landrat Maik Beermann die Wirtschaftsschau und ihre Organisatoren gelobt. Er freue sich immer, wenn der Landrat keine Zeit habe und stattdessen seine Stellvertreter nach Rehburg dürfen. Dann gebe es das Windhundverfahren: Wer sich als erster melde, bekomme den Zuschlag.

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Beermann sagte mit Blick auf die aktuelle Lage, dass es „in dieser besonderen Zeit Zuversicht braucht und Verwaltung und Kommunen, aber auch Räte und Banken zusammenstehen und für Arbeitsplätze sorgen sollten, indem sie die Voraussetzungen schaffen, damit sich Innovation in Industrie und Handwerk“ entwickeln könne. „Dafür müssen wir vielleicht etwas dichter zusammenrücken“, sagte er.

DH