Umfangreiche Berichterstattung

Midterms 2026: Wo die US-Zwischenwahlen im TV übertragen werden

In den USA finden die Zwischenwahlen statt.

Berlin. Die Wahllokale in den USA haben geöffnet. Am Dienstag, 3. November, entscheiden die Wählerinnen und Wähler über die neue Zusammensetzung des Kongresses. Das gesamte Repräsentantenhaus mit seinen 435 Sitzen steht zur Wahl. Hinzu kommen 35 der insgesamt 100 Sitze im Senat.

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Die Abstimmung gilt als wichtiger Stimmungstest für US-Präsident Donald Trump und seine Regierung. Umfragen sehen die oppositionellen Demokraten mit guten Chancen, die Mehrheit im Repräsentantenhaus zu erobern. Im Senat ist die Ausgangslage weniger eindeutig.

Auch in Deutschland können Interessierte die Wahlnacht verfolgen. Phoenix, Das Erste, ZDF, RTL, ntv, Joyn und Welt TV haben Sonderprogramme angekündigt. Die ausführliche Berichterstattung beginnt teilweise bereits am Dienstagabend und reicht bis in den Mittwochmorgen. Ein Überblick:

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Phoenix und Das Erste: Live-Berichterstattung bis zum Morgen

Phoenix startet am Dienstag um 22.15 Uhr mit einer Diskussionsrunde zur US-Wahl. Ab 23 Uhr folgen aktuelle Nachrichten aus den USA. Von 0.45 bis 5 Uhr sind Live-Schalten zu Korrespondenten und Gespräche mit Expertinnen und Experten vorgesehen.

Die Sondersendung wird auch im Ersten, in der ARD-Mediathek und auf den Streamingplattformen des ZDF übertragen. Das ARD-„Morgenmagazin“ beginnt am Mittwoch wegen der Wahl bereits um 5 Uhr und damit eine halbe Stunde früher als gewöhnlich.

ZDF: Sondersendungen und Live-Berichte aus Washington

Das ZDF begleitet die Zwischenwahlen mit mehreren Sondersendungen. Am Dienstag und Mittwoch steht jeweils um 19.25 Uhr ein „ZDF spezial“ zur US-Wahl auf dem Programm. Auch das „heute journal“ berichtet aus Washington.

Ergänzt wird das Angebot durch Dokumentationen und ein „Auslandsjournal Spezial“ am Mittwochabend. Online informiert ZDFheute in einem Liveblog rund um die Uhr über die Entwicklungen. Am Mittwochmorgen liefert zudem „ZDFheute live“ aktuelle Ergebnisse und erste Analysen.

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RTL und ntv: Nachrichten und Analysen aus den USA

RTL berichtet am Dienstag und Mittwoch jeweils um 18.45 Uhr in „RTL Aktuell“ über die Zwischenwahlen. Teile der Sendung kommen live aus Washington. Moderator Christopher Wittich ordnet die Entwicklungen gemeinsam mit Korrespondenten und Experten ein.

Der Nachrichtensender ntv setzt ebenfalls an beiden Tagen einen Schwerpunkt auf die Midterms. Am Mittwochmorgen informiert der Sender fortlaufend über die Auszählung und die aktuellen Ergebnisse. Ergänzende Nachrichten und Analysen sind auf ntv.de abrufbar.

ProSieben, Sat.1, Kabel Eins und Joyn

Auch die Nachrichtensendungen von Sat.1, ProSieben und Kabel Eins berichten über die US-Zwischenwahlen. Auf der Streamingplattform Joyn beginnt am Mittwoch um 14 Uhr eine eigene Sonderberichterstattung.

Der US-Experte Andreas Etges ordnet dabei die Wahlergebnisse ein. Außerdem sind regelmäßige Live-Schalten zu Korrespondent Axel Storm in Washington geplant.

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Welt TV: „Trumps Schicksalsnacht“ ab 23.45 Uhr

Welt TV begleitet die US-Zwischenwahlen ebenfalls mit einem umfangreichen Sonderprogramm. Bereits am Dienstagmorgen beginnt die Berichterstattung. In der Nacht auf Mittwoch sendet der Nachrichtensender von 23.45 bis 6 Uhr durchgehend live.

Wann gibt es erste Ergebnisse der Midterms 2026?

Die ersten Wahllokale an der US-Ostküste haben am Dienstag bereits um 6 Uhr Ortszeit geöffnet. In Vermont begann die Abstimmung teilweise sogar eine Stunde früher. An der Westküste öffnen die Wahllokale deutlich später: In Kalifornien beginnt die Stimmabgabe beispielsweise um 7 Uhr Ortszeit, in Alaska und Hawaii erst am Nachmittag deutscher Zeit.

Mit ersten Ergebnissen ist nach deutscher Zeit in der Nacht zum Mittwoch, 4. November, zu rechnen. Erste Trendergebnisse werden ab etwa 1 Uhr erwartet. Zunächst fließen Nachwahlbefragungen (Exit Polls) in die Berichterstattung ein, später folgen die Resultate der Stimmenauszählung.

Ein endgültiges Ergebnis dürfte allerdings nicht überall in der Wahlnacht feststehen. Besonders knappe Rennen können sich über mehrere Tage oder sogar Wochen hinziehen. In einzelnen Bundesstaaten sind zudem Stichwahlen vorgesehen, wenn kein Kandidat im ersten Wahlgang die absolute Mehrheit erreicht.

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Was steht bei den US-Zwischenwahlen auf dem Spiel?

Bei den sogenannten Midterm Elections wird genau zur Hälfte der vierjährigen Amtszeit eines US-Präsidenten ein neuer Kongress gewählt. Dieser besteht aus zwei Kammern: dem Repräsentantenhaus und dem Senat.

Alle 435 Sitze im Repräsentantenhaus werden neu vergeben. Im Senat stehen 35 der insgesamt 100 Sitze zur Wahl. Dazu gehören 33 reguläre Wahlen sowie zwei Sonderwahlen in Ohio und Florida. Die bisherigen Amtsinhaber JD Vance und Marco Rubio hatten ihre Senatssitze aufgegeben, nachdem sie in die Regierung von Donald Trump gewechselt waren.

Die Republikaner verfügen derzeit über Mehrheiten in beiden Kammern. Umfragen zufolge haben die Demokraten gute Chancen, zumindest das Repräsentantenhaus zu erobern. Im Senat ist die Ausgangslage weniger eindeutig.

Ein Machtwechsel hätte erhebliche Folgen für die Regierungspolitik: Kontrollieren die Demokraten mindestens eine Kongresskammer, könnten sie Gesetzesvorhaben des Präsidenten blockieren und die Arbeit seiner Regierung erschweren.

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mit dpa